Aktuelle Projekte aus dem Bereich Ingenieurbau


Zentralkläranlage - Peine

Schmutzwasser rein, ein wenig Magie, sauberes Wasser wieder raus, fertig! Ganz so einfach ist es zwar doch nicht. Aber so ähnlich. Die KÖGEL Experten jedenfalls wissen, welche Komponenten eine gute Kläranlage braucht – und zaubern derzeit auf der Zentralkläranlage in Peine. Baustart war im November. 

Um das Denitrifikationspotential der Anlage zu erhöhen, soll das vorhandene Vorklärbecken aufgegeben und ein neues Becken mit verringerter Durchflusszeit errichtet werden. (Hätten Sie’s gewusst? Unter „Denitrifikation“ versteht man die Umwandlung des im Nitrat gebundenen Stickstoffs zu molekularem Stickstoff und Stickoxiden durch bestimmte heterotrophe und einige autotrophe Bakterien.) 

Das alte Becken wurde abgebrochen, um mehr Baufreiheit für die KÖGEL Mannschaft zu gewährleisten. „Unsere Aufgaben sind der Bau eines neuen Mehrzweckbeckens in Ortbeton auf die vorhandene Sohle des alten Beckens und der Neubau eines Mess- und Regelbauwerkes in Ortbeton sowie eines Primärschlammpumpwerks“, erläutert KÖGEL Projektleiter Sebastian Linnenbecker. Sämtliche Bauwerke sind mit Kunststoff (PE) ausgekleidet. Das im Durchmesser 20 Meter große Mehrzweckbecken erhält zudem eine aufwendige Abdeckung aus Glasfaserkunststoff (GFK) mit farbigen Akzenten nach Wünschen des Auftraggebers. 

„Neben diesen Arbeiten verlegen wir noch die Anschlussleitungen DN1000 (GFK und PE), setzen Kabelschächte mit den dazugehörigen Kabelleerrohen und kümmern uns um die gesamten Außenanlagen mit Pflaster und Asphalt. Um das Pumpwerk erstellen zu können, müssen wir die vorhandenen Einrichtungen mithilfe von Hochdruckinjektionsarbeiten aufwendig sichern“, ergänzt KÖGEL Projektleiter Joachim Sosnowski. 

Das voraussichtliche Bauende ist für Ende April 2022 terminiert. Doch die KÖGEL Mannschaft kommt gut voran. Bereits fertig ist das Mess- und Regelbauwerk. Beim Mehrzweckbauwerk sind die neuen Rohrleitungen unterhalb der Sohle, die Ortbetonsohle sowie die gesamte Außenwand hergestellt. 

„Derzeit arbeiten wir an der Innenwand des Mehrzweckbeckens sowie parallel an weiteren Zu- und Ablaufleitungen in GFK“, berichten Sebastian Linnenbecker und Joachim Sosnowski einhellig. Der Ablauftrichter des neuen Mehrzweckbeckens ist dank Absenkverfahren ebenfalls fertig. „Durch die Vorarbeiten, etwa Proberammungen, konnten wir Hindernisse ausschließen, und der sieben auf sieben Meter große Trichter war in drei Tagen unten“, ergänzen die beiden KÖGEL Projektleiter. 

  • Auftraggeber:
  • Stadtentwässerung Peine
  • Bereich:
  • Ingenieurbau
  • Tätigkeit:
  • Neubau eines Vorklär-/Mehrzweckbeckens auf der Zentralkläranlage in Peine