Kögel DIALOG 50

D I A LOG 3/2022 – Ausgabe 50 KÖGEL Afram Ailo (Bauzeichner) www.koegel-bau.de GEMEINSAM | SICHER | STARK

D I A LOG Seite 2 | Oktober 2022 KÖGEL Hier greift alles nahtlos ineinander Teamarbeit über Teamgrenzen hinweg Bauvorhaben: NeustadtTor, Neustadt am Rübenberge Bauherr: Rahlfs Immobilien GmbH Projektleitung: M. Eng. Marco Neugebauer Polier: Jörg Pehlke Bereits in der März-Ausgabe des KÖGEL Dialogs berichteten wir über das „NeustadtTor“ in Neustadt am Rübenberge. Näheres hierzu finden Sie diesmal auch in unserer Rubrik „Kundenstimmen“. Aber wie ist der aktuelle Stand auf der Baustelle des neuen Büro- und Geschäftshauses, und was waren die Besonderheiten? Das Projekt ist schon ziemlich weit vorangeschritten, wie KÖGEL Projektleiter Marco Neugebauer berichtet: „Wir haben dort aktuell 14.000 Kubikmeter Beton verbaut, 11.000 Quadratmeter Decken, sowie 1.700 Tonnen Baustahl. Ferner werden wir insgesamt rund 3.800 Quadratmeter Verblender einbauen. Das Richtfest, bei dem der Bauherr selbst die Ansprache hielt, war ein voller Erfolg.“ Auffällig am „NeustadtTor“ ist neben dem Namen auch die Bauweise. Der Gebäudekomplex gründet auf einer 80 Zentimeter starken Sohlplatte und auch die Kellergeschossdecke ist mit circa 60 und in Teilbereichen sogar 80 Zentimetern Stärke sehr massiv. Die Baustellenumgebung ist andererseits ziemlich beengt und durch die Nähe zum Bahnhof herrscht immer viel Publikums- und Straßenverkehr. „Da muss man gerade zum Ende hin sehr genau planen, weil auch schon die Ausbaugewerke anfangen“, sagt Marco Neugebauer. Mit dem Rohbau ist das KÖGEL Hochbauteam durch, mit den Verblendarbeiten fast. Noch etwas: Wer annimmt, auf einer Baustelle herrsche kein harmonisches Miteinander, täuscht sich. Marco Neugebauer berichtet: „Mit den Projektleitern von Rahlfs Immobilien, Thomas Glander und Safin Ways, saßen wir praktisch Tür an Tür. Ein super Verhältnis, überhaupt mit dem ganzen Team des Bauherrn, echt top. Da freuen wir uns auf jeden Fall schon auf das nächste gemeinsame Projekt.“ HOCHBAU SCHNELL – KOMPETENT – LÖSUNGSORIENTIERT WEITERE BAUVORHABEN Vitalquartier HIT, Hannover Klinikum, Detmold WDR, Köln Motel One, Hamburg DLR, Köln Ärztehaus, Detmold Parkhaus Ärztehaus, Detmold Connext Seminarhotel, Paderborn Materna am Phönixpark, Dortmund Polizeidirektion, Hannover WDR Mariengartengasse, Köln Neubau Bürogebäude Axon, Isernhagen Neubau Schule Gerthe, Bochum Pelikan ZWEI, Hannover PANDION ALBERTUSSEE, Düsseldorf Liebe Leserin, lieber Leser, „Gemeinsam Sicher Stark“ – als wir unserem Unternehmen vor einigen Jahren dieses Motto gaben, ahnten wir noch nicht, welche übergeordnete Bedeutung es einmal bekommen würde. Seit Januar 2020 werden wir alle gefühlt immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert: Haben wir die Pandemie im Griff oder sie uns? Werden wir bald wieder Frieden in Europa haben? Steuern wir auf eine Energiekrise mit kaum absehbaren Folgen für jeden von uns zu? Ich muss gestehen, ich weiß es nicht. Ich weiß aber, wir stecken nicht den Kopf in den Sand. Wir krempeln die Ärmel hoch. Wir halten zusammen. Wir unterstützen uns gegenseitig. Das ist für uns nichts Neues. Das machen wir bei unseren Bauprojekten jeden Tag. Auf unseren Baustellen kann sich jeder auf jeden verlassen. Erfolg ist immer eine Gemeinschaftsleistung. Hand in Hand arbeiten wir im Team und abteilungsübergreifend. Ein Beispiel ist die Kooperation unserer Bausanierung mit unserem Ingenieurbau bei der Kläranlage Hildesheim. Näheres hierzu lesen Sie auf Seite 6. Auch unser Titelmodel Afram setzt sich mit seiner Arbeit als Bauzeichner für das Team ein und bereitet Pläne für unsere Bauvorhaben auf. Was ihm an seiner Arbeit so gefällt, erfahren Sie auf Seite 10. Um uns sicher für die Zukunft aufzustellen, setzen wir auf starken Nachwuchs und haben dieses Jahr, neuer Rekord, 14 Azubis eingestellt. Bitte beachten Sie hierzu die Seiten 8 und 9. Wir wünschen angenehme Lektüre und alles Gute! Herzlichst Ihr Bauvorhaben: Logistikzentrum, Selm Bauherr: Cordes & Graefe KG Projektleitung: M. Eng. Marco Neugebauer, B. Eng. Melanie Kuhn, Saly Chamma Polier: Marcel Lüpker Im Münsterland, genauer gesagt im äußersten Nordwesten des Kreises Unna, liegt Selm. Der KÖGEL Hochbau errichtet in der Freiherr-vom-Stein-Stadt seit August ein Logistikzentrum. Eines vorab: Das Baufeld ist riesig. „Das Projekt gliedert sich in zwei Teilbereiche“, berichten Marco Neugebauer und Melanie Kuhn, die das Bauvorhaben gemeinsam mit Werkstudentin Saly Chamma leiten. Einerseits entstehen hier vier Hallen, jede rund 120 Meter lang und 70 Meter breit. „Wir machen die Gründungsarbeiten mit 240 Köcherfundamenten für die vier Hallen. Ziel ist es, diese Arbeiten im Oktober fertig zu stellen. Andererseits erstellen wir den Rohbau für ein anliegendes Verwaltungsgebäude. Wir gießen die Sohle aus Ortbeton. Für Stützen, Fassadenelemente und ein paar Wände nutzen wir Fertigteile.“ Dabei waren die Rahmenbedingungen zunächst nicht optimal, das KÖGEL Team konnte unverschuldet erst zwei Monate später als geplant beginnen. Der Abschlusstermin kann dennoch gehalten werden. Eine großartige Leistung! Besonders an diesem Projekt: Das KÖGEL Team arbeitet bei der Gründung der Fundamente mit mehreren bauseitigen Gewerken zusammen. Ein Spezialtiefbauer muss die Bohrpfähle, die teilweise bis zu vier Meter aus der Erde ragen, soweit zurückbauen, bis die Moniereisen freiliegen. „Dann müssen wir unsere Fundamente anflechten, einschalen und betonieren“, erläutert Melanie Kuhn. Marco Neugebauer ergänzt: „Vor Ort bedeutet das für uns, dass wir uns mit vielen Gewerken abstimmen müssen, damit die Planung aufgeht. Die Firmen arbeiten im Wechsel und am besten greift alles nahtlos ineinander.“ Durch eine vorausschauende Organisation läuft das sehr gut. Das gilt ebenfalls für die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und der Bauleitung vor Ort durch die I und N-BAU GmbH aus Hannover. Übrigens: Melanie Kuhn ist seit Anfang Juli Teil des Hochbauteams und bereits komplett integriert. Ihr Co-Projektleiter Marco Neugebauer sagt: „Melanie ist dauerhaft vor Ort, und die Zusammenarbeit mit ihr läuft perfekt. Wir ergänzen uns da wirklich super.“

Seite 3 | Oktober 2022 D I A LOG KÖGEL ERFAHREN – MOTIVIERT – VIELSEITIG TIEF- UND ROHRLEITUNGSBAU Bauvorhaben: Erschließung „Obere Bült“, Lage Bauherr: S Boden GmbH (Sparkasse Paderborn-Detmold) Projektleitung: Dipl. Kfm. Klaus-Peter Blömker Polier: Thomas Werner, Wladimir Friesen, Waldemar Busuluk Planung: Ingenieurbüro Redeker GmbH, Detmold Die lippische Stadt Lage zählt 37.092 Einwohner*. Noch. Demnächst nämlich werden es ein paar mehr: Im neuen Wohngebiet „Obere Bült“ entstehen ca. 50 Wohneinheiten in Form von Einfamilienhäusern. Das KÖGEL Team des Tief- und Rohrleitungsbau freut sich, an der Erschließung maßgeblich mitwirken zu dürfen. „Wir kümmern uns unter anderem um die Kanalbauarbeiten mit Hausanschlüssen für die entstehenden Wohnhäuser“, verrät KÖGEL Projektleiter Klaus-Peter Blömker. „Baubeginn für uns war im Februar. Unser Auftrag umfasst auch die Versorgungsleitungen für Strom, Wasser und Telekommunika- tion. Gasleitungen lässt unser Auftraggeber mit Blick auf die aktuelle Gasproblematik bewusst nicht verlegen. Die Häuser werden in Kooperation mit der Stadt und Westfalen Weser Netz mit Nahwärme von einem Blockheizkraftwerk beheizt.“ Ganz bewusst ohne Gasanschluss Damit alle Grundstücke gut erreichbar sind, und in der Bauphase keine Schäden an der regulären Zuwegung entstehen, erstellt das KÖGEL Team eine provisorische Baustraße. „Wenn die Siedlung fertig ist, bauen wir voraussichtlich 2026 die ‚echte‘ Straße mit Fußweg und Bordsteinen. Dafür kommen wir dann noch einmal wieder“, fügt Klaus-Peter Blömker hinzu. Eine weitere Besonderheit der Siedlung ist ein eigenes Regenrückhaltebecken. Es dient einerseits zur Entwässerung der Grundstücke, anderseits dem Hochwasserschutz. „Das Becken haben wir bereits erstellt und den angrenzenden Bachlauf mit Hilfe von Rahmenbauwerken aufgeweitet. So gelangt das Niederschlagswasser ungehindert bis zur Werre“, erläutert der KÖGEL Projektleiter. Das Neubaugebiet ist so groß, dass an mehreren Stellen parallel gearbeitet werden kann. Die Mannschaften kommen sich nicht ins Gehege. KÖGEL ist mit zwei bis drei Kolonnen gleichzeitig vor Ort, das spart Bauzeit. Eine weitere Kolonne aus dem Rohrleitungsbau, die die Versorgungsleitungen legt, kommt demnächst hinzu. „In den heißen Sommermonaten war es für unser Team wegen der Trockenheit fast wie ‚Buddeln im Sandkasten‘“, zieht Klaus-Peter Blömker Zwischenbilanz. *(Stand: 31.12.2021) Rohrleitungsbauarbeiten vor“, berichtet KÖGEL Projektleiter Jörg Strey von der Baustelle. „Beispielsweise mussten wir Schmutzwasserleitungen des Nachbarn umlegen, da sie direkt unter dem neuen Baumarkt verliefen.“ Das rund 34.000 Quadratmeter große Grundstück bekommt zudem einen unterirdischen Regenrückhalteraum mit angeschlossenem Lamellenklärer. „Das ist eine mechanische Reinigungsstufe, die Sand und größere Partikel aus dem Niederschlagswasser filtert. Die ganze Anlage ist so dimensioniert, dass sie auch bei Starkregen genug Wasser führen und aufnehmen kann“, erläutert Jörg Strey. Da das Grundstück im Hang liegt, musste zu Beginn viel Boden abgetragen und Gelände begradigt werden. „Die Parkflächen dürfen maximal ein Gefälle von zwei Prozent haben, schließlich sollen schwer beladene Einkaufswagen später nicht quer über den Parkplatz rollen“, sagt der KÖGEL Projektleiter zu den Herausforderungen dieses Bauvorhabens. Herausforderung angenommen: Regenrückhalteraum bewahrt neuen Globus Fachmarkt vor Überflutungen Bauvorhaben: Globus Löhne Bauherr: Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG Projektleitung: Staatl. Gepr. Bautechniker Jörg Strey Polier: Joschka Wetter Seinen Ursprung hat das Unternehmen im saarländischen St. Wendel. Aktuell betreibt „Globus Fachmärkte“ in Deutschland und Luxemburg 90 Baumärkte. Mit Unterstützung von KÖGEL wird es im Frühjahr 2023 einer mehr sein – und zwar in Löhne. Tiefbau und Ingenieurbau arbeiten bei diesem Projekt Hand in Hand. Baubeginn war imApril. „Wir erledigen die Erdbauarbeiten und die Gründung für den neuen Baumarkt mit Gartencenter und Imbiss. Unser Ingenieurbau kümmert sich um den Rohbau, wobei der erste Teil für den Imbiss kürzlich fertiggestellt wurde. Zudem erstellen wir die Parkflächen und nehmen umfangreiche Kanal- und WEITERE BAUVORHABEN EITE E E Willmerstraße Tunnelbau – Bauphase 1, Hannover Landesgartenschau Höxter 2023 Am Bergfelde und Nordfeld, Springe-Bennigsen Am Grünen Brink, Springe Erschließung Reinkenort, Bünde Detmolder Straße, Bad Oeynhausen Kleine Wasserbreite, Bünde Allandsbusch, Detmold Erneuerung ILS-Anlage Flughafen Leipzig Biemser Weg, Herford Klärwerk Gümmerwald Hinter den Pösten, Lemgo Industriestraße, Kirchlengern Sanierung RW-/SW-Kanalisation Bahnhofstraße, Bad Eilsen Jahresvertragsarbeiten, Porta Westfalica Dichterviertel, Detmold Rheiner Landstraße 2. BA, Osnabrück Neubau Elitespeicher KWS, Einbeck

D I A LOG Seite 4 | Oktober 2022 KÖGEL SCHLÜSSELFERTIGBAU VERLÄSSLICH – UMFASSEND – PERSÖNLICH 174 Studierende und das Geheimnis der Spannbeton-Hohldielen Bauvorhaben: Smartments Hamburg Bauherr: Nord Project Immobilien Projektleitung: Dipl.-Ing. Toni Mercaldi, B. Eng. Fabio Martens Polier: Detlef Wartmann In großen Städten ist Wohnraum besonders knapp. Gleiches gilt für Kindergartenplätze. Erst recht in Uninähe. Studierende wissen ein Lied davon zu singen. Das Team von KÖGEL freut sich, in Hamburg ein wenig Abhilfe schaffen zu dürfen. „Wir errichten für den Bauherrn schlüsselfertig ein Studentenwohnheim mit 174 Apartments und integrierter Kita mit vier Gruppenräumen für insgesamt rund 50 Kinder. Die Bauvorbereitungen begannen Mitte März, Spatenstich war im April“, berichten die beiden KÖGEL Projektleiter Toni Mercaldi und Fabio Martens. Die Schlüsselübergabe ist für August kommenden Jahres geplant. Der Neubau in Nachbarschaft der Technischen Universität in Hamburg-Harburg umfasst sieben Geschosse – ein Erdgeschoss plus sechs Obergeschosse. Die obersten beiden werden als Staffelgeschosse ausgeführt und bieten Platz für eine große Dachterrasse zur Gemeinschaftsnutzung. Die Apartments sind zwischen 18 und 28 Quadratmetern groß, zu jedem gehört ein eigener Fahrradstellplatz im Innenhof. Neben der Ausstattung macht dieses Wohnheim für Studierende auch die Bauweise besonders. Fabio Martens erläutert: „Wir machen hier viel mit Fertigbauelementen, das heißt, Decken sind hauptsächlich aus Fertigteilen, Wände aus Halbfertigteilen. Die Decken sind vor allem Spannbeton-Hohldielen. Verglichen mit der herkömmlichen Bauweise sparen wir die Hälfte an Beton, weil die Decken eben größtenteils hohl sind. Der Bewehrungsstahl ist darin bereits größtenteils verbaut, das müssen wir also nicht mehr vor Ort machen. Das spart Zeit und Material. So können wir nachhaltig bauen und die Umwelt entlasten.“ Das KÖGEL Team kommt mit dem Rohbau sehr gut voran. „Wir liegen voll im Plan. Durch die Taktplanung konnten wir Prozesse und Abläufe optimieren, sodass vorhandene Lieferschwierigkeiten komplett kompensiert werden konnten“, berichtet Toni Mercaldi. „Gerade sind wir dabei, das vierte Geschoss abzuschließen. Parallel sind wir am fünften dran. Demnächst startet unten das erste Ausbaugewerk – also Heizung, Lüftung, Sanitär sowie die Fensterkonstruktionen im Erdgeschoss.“ Fabio Martens ergänzt: „Das ist mein erstes Bauprojekt, das ich gemeinsam von Anfang an mit Toni leite. Überall hört man bei Lieferanten von Engpässen. Aber hier läuft es mit dem Rohbau echt gut. Und die Zusammenarbeit mit dem Team ist super.“ Vor sommerlicher Hitze gleich mehrfach geschützt Bauvorhaben: Geschäftsquartier Heinrichstraße Bauherr: TERRA KB GmbH, ein Unternehmen der Unternehmensgruppe KÖGEL Projektleitung: B. Eng. Patrick Bekemeier, B. Eng. Yannic Möhle Polier: Dennis Sonntag LL. M. In den ersten Neubau ziehen die beiden Lokalsender „Radio Westfalica“ und „Radio Herford“, in den zweiten Teile der Kreisverwaltung und das Jobcenter. Der dritte punktet mit zwei je 125 Quadratmeter großen Penthouse-Wohnungen und attraktiven Ladenlokalen: In Bad Oeynhausen, unweit der Mindener Straße, errichtet das KÖGEL Team seit August vergangenen Jahres das Geschäftsquartier Heinrichstraße. Richtfest für den dreiteiligen Gebäudekomplex war Anfang Mai. Das Bauvorhaben liegt gut in der Zeit. „In Sachen Technische Gebäudeausrüstung (TGA) ist in Gebäude 1 der Großteil schon drin. Da geht es hauptsächlich um die Endinstallation. Die Heizungsleitungen sind alle drin, die Lüftung sowieso. In Gebäude 2 ist die TGA planmäßig zur Hälfte installiert. Unten beginnen bereits die Malerarbeiten. Alles läuft parallel, das spart Zeit“, berichtet KÖGEL Projektleiter Patrick Bekemeier. „Die Gebäude 1 und 2 werden Ende des Jahres fertig, Gebäude 3 im April 2023. Die ersten beiden Mieter stehen für dieses Gebäude fest.“ Das Thema Baustoffmangel sieht das KÖGEL Team dank umsichtiger Planung entspannt. Polier Dennis Sonntag berichtet: „Wir haben immer rechtzeitig bestellt und ausreichend Material eingelagert. Bei Konsolen hat es jetzt ein bisschen gehapert und bei Klinkersteinen.“ Patrick Bekemeier ergänzt: „Bei Klinkern haben sich in der gesamten Branche die Zeiten stark verlängert. Was früher in zwei Wochen da war, kommt jetzt erst nach sechs bis acht. So ergeben sich Dominoeffekte, auch mit den Nachunternehmern. Beim Dachdecken hingegen hatten wir alles hier liegen. Im Elektrobereich hat mal ein Kleinteil gefehlt, aber mittlerweile ist alles wieder verfügbar – nur leider zu sehr hohen Preisen.“ Übrigens: Das Geschäftsquartier Heinrichstraße entspricht KfW-55-Standard, verfügt über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sowie eine Photovoltaikanlage und berücksichtigt den Schutz vor sommerlicher Hitze in besonderem Maße. Die gemeinsame Tiefgarage bietet ausreichend Platz für 52 Autos, Lagerräume und die Haustechnik. Einen Hitzeschutz der anderen Art gab es auf der Baustelle in der heißen Phase und zwar regelmäßiges Eis-Essen. „Da gingen wir regelmäßig mit Eis auf der Baustelle rum und luden alle Handwerkerinnen und Handwerker ein. Das kam immer gut an“, verrät Dennis Sonntag. WEITERE BAUVORHABEN Podbielskistraße, Hannover - Neubau zweier Mehrfamilienwohnhäuser mit 31 Wohneinheiten und Tiefgarage Große Pfahlstraße, Hannover – Neubau zweier Mehrfamilienwohnhäuser mit 37 Wohneinheiten und Tiefgarage Erweiterungsbau Firmenzentrale KÖGEL Bau, Bad Oeynhausen

Seite 5 | Oktober 2022 D I A LOG KÖGEL SPEZIALISIERT – ZUVERLÄSSIG – EFFEKTIV INGENIEURBAU Die oben erwähnte Abdeckung besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Sie hat viele kleine Öffnungen, durch die man von einem Laufsteg aus hineinsehen beziehungsweise das Becken bei Entleerung betreten kann. „Wichtig ist, dass die Abdeckung richtig abschließt. Wir mussten daher auch alle Wandkronen aufwendig verkleiden. Das gleiche gilt für die Anbauteile. Leitern, Schieber, Rührwerke – alles ist so installiert, befestigt und versiegelt, dass sich das Schmutzwasser wirklich nirgendwo einen Weg bahnen kann.“ Das Pumpwerk – schlüsselfertig einschließlich Fliesenarbeiten, Dach und Fassade – war ebenfalls Teil des Auftrags. Wie die Beckenabdeckung ist es dreifarbig in Blau- und den beiden Grautönen des Bauherrn ausgeführt. So passt auch alles optisch schön zusammen. WEITERE BAUVORHABEN Neubau Hochbehälter Harderberg, Georgsmarienhütte Pufferbecken – Bautechnik, Schloß Holte-Stukenbrock Kläranlage Langenhagen Neubau Faulbehälter und Maschinenhaus, Hildesheim Zulauf-Pumpwerk, Hildesheim Zentralklärwerk Coesfeld RÜB und Trennwerk, Preußisch Oldendorf Kläranlage Rahden BIOCOS-Becken, Lengede Kläranlage Borgholzhausen Kläranlage Lohne-Rießel Bauvorhaben: Zentralkläranlage Peine Bauherr: Stadtentwässerung Peine Projektleitung: Dipl. Ing. Sebastian Linnenbecker Polier: Peter Günter Baustart war im November 2020. Unter anderem in der Herbstausgabe 2021 unseres KÖGEL Dialogs haben wir schon einmal über die Zentralkläranlage in Peine berichtet. Nun konnte dieses technisch anspruchsvolle Bauvorhaben termingerecht abgeschlossen werden. Das KÖGEL Team hat das großen Vorklär- und Mehrzweckbecken erstellt und komplett mit Polyethylen (PE) ausgekleidet. Den Grund für diese Maßnahme erklärt KÖGEL Projektleiter Sebastian Linnenbecker: „Die Kläranlage steht mitten in der Ortschaft Vöhrum. Um die Geruchsbelastung möglichst gering zu halten, muss das Becken abgedeckt sein. Das ankommende Abwasser ist also nicht belüftet, weshalb Gase entstehen können. Und diese wiederum können auf längere Sicht den Beton angreifen, weshalb wir das komplette Becken mit Kunststoff ausgekleidet haben.“ Wie ein Schwimmbad sieht das Klärbecken dennoch nicht aus. Die PE-Platten, welche auf der Rückseite mit Noppen ausgeführt sind, wurden nicht wie Fliesen auf die Wand geklebt, sondern in die Schalung eingesetzt und einbetoniert. „Auf dem Betonboden des Beckens mussten sie umfangreich eingepegelt und jede Naht verschweißt werden. Kein Wasser darf zwischen PE-Platte und Beton gelangen, ansonsten würden sie aufschwimmen beziehungsweise von den Wänden abplatzen“, erläutert Sebastian Linnenbecker weiter. Große Investition in die Abwasserreinigung Bauvorhaben: Kläranlage Werther Bauherr: Stadt Werther (Westf.) Bauherrenvertretung: Ingenieurbüro Bockermann Fritze IngenieurConsult GmbH Projektleitung: B. Eng. Björn Ostermann, Dipl. Ing. Horst Haake Polier: Peter Hübert Will man dieses Bauvorhaben in knappen Worten beschreiben, muss man sagen: Aus zwei mach eins. Aber was steckt dahinter? Um das zu erläutern, benötigen wir ein paar mehr Worte. Seit Sommer vergangenen Jahres ist der KÖGEL Ingenieurbau damit beschäftigt, die Kläranlage Schwarzbach in Werther (Westf.) zu modernisieren und zu einer Zentralkläranlage umzubauen. Aktuell ist dort eine weitere Anlage in Betrieb, die Kläranlage Warmenau. Noch. „Die Kläranlage Warmenau wird zu einem Pumpwerk mit Vorbehandlung zurückgebaut und das dort anfallende Wasser wird zur neu entstehenden Zentralkläranlage gepumpt“, erläutert KÖGEL Projektleiter Björn Ostermann das Projekt. „Die neue Anlage in Werther mit ihren vier Reinigungsstufen und dem innovativen BIOCOS-Verfahren der Firma ZWT steht für das gesamte Stadtgebiet Werther ab Ende 2023 zur Verfügung.“ Die beiden Projekte sind nicht nur eine Investition in die Abwasserreinigung, sondern auch in die Zukunft. „Für eine Stadt unserer Größenordnung keine Selbstverständlichkeit“, hebt die Bauherrin hervor. KÖGEL hat eine Arbeitsgemeinschaft (Arge) mit der ZWT gegründet und führt den Bauauftrag zur kompletten schlüsselfertigen Erstellung gemeinsam mit dem Arge-Partner inklusive der Planung durch. Das Besondere: Mit Hilfe des patentierten BIOCOS-Verfahrens kann die Anlage im Betrieb bis zu 30 Prozent Energie einsparen. Das Verfahren nutzt neben innovativer Steuerungstechnik einen weitgehend freien Durchlauf durch die Anlage und stellt mit der modernisierten mechanischen Reinigung die zweite und dritte Reinigungsstufe auf neuster Technik dar. Die vierte Reinigungsstufe, die neben Arzneimittelrückständen auch Mikroplastik zurückhält, rundet das Gesamtprojekt ab. „Diesen Sommer ging pünktlich der erste Teil der neuen Kläranlage in Betrieb, welcher die komplette Altanlage bereits ersetzt“, hebt Björn Ostermann hervor. „Es zeigt sich erhebliches energetisches Einsparpotenzial und schon jetzt deutlich verbesserte Ablaufwerte.“ Die vorhandene Bausubstanz kann zurückgebaut und die weiteren Anlagenteile errichtet werden. Die gesamte Infrastruktur einschließlich eines neuen schlüsselfertigen Verwaltungsgebäudes wird baulich und nach neuesten ökologischen Gesichtspunkten erneuert. All dies geschieht im laufenden Betrieb und in enger und vertrauensvoller Abstimmung mit dem Kunden sowie dem Ingenieurbüro Bockermann Fritze IngenieurConsult aus Enger. Auf der Basis dieser guten Zusammenarbeit wurde KÖGEL nun nach einer öffentlichen Ausschreibung auch mit dem Umbau sowie dem Rückbau der Kläranlage Warmenau beauftragt, sodass alle Projektbeteiligten das gemeinsame Ziel haben, die komplette Abwasserreinigung sowie die Weiterleitung der Abwässer der Kläranlage Warmenau nach Werther an diesen beiden Standorten perfekt zu organisieren und dementsprechend umzusetzen. Die Arbeiten für diese weitere spannende Aufgabe laufen zurzeit an. Hierzu gehören auch die Verbindungsleitungen zwischen den beiden Kläranlagen mittels zwei 2,5 Kilometer langen Druckleitungen. Wie Sie riechen, riechen Sie nichts: In Vöhrum ist alles dufte

D I A LOG Seite 6 | Oktober 2022 KÖGEL BAUSANIERUNG INNOVATIV – QUALITATIV – BESTÄNDIG WEITERE BAUVORHABEN Helmut Löser Waffelfabrik, Taunusstein, Sanierungsarbeiten Universität Bielefeld, Sportplatz, Sanierung Rampen WW Energieservice, WHG-Beschichtung Stadt Bielefeld, Sanierung TG unterm Rathaus Wo sich Kompetenzen ergänzen Kennen Sie es noch aus dem Bio-Unterricht? Das Experiment mit dem „pawlowschen Hund“? Das brave Tier hatte gelernt, das Klingeln eines Glöckchens mit Futter in Verbindung zu bringen. Wenn Sie jetzt das Stichwort „Kläranlage“ lesen und an unseren Ingenieurbau denken, wissen Sie, was es mit der sogenannten Konditionierung auf sich hat. Diesmal aber geht es (auch) um die KÖGEL Bausanierung. Der Startschuss an der Kläranlage HilErmittlungen im Untergrund Bauvorhaben: Gehweg am Hühnerposten, Hamburg Bauherr: Famos Immobilien GmbH Projektleitung: Musli Kelmeni Polier: Tobias Mittmann In Hamburg-Hammerbrook gibt es unweit des Hamburger Hauptbahnhofs die etwa 150 Meter lange Straße „Hühnerposten“. Und genau dort war das Team der KÖGEL Bausanierung von Mai bis Juni aktiv. KÖGEL Projektleiter Musli Kelmeni berichtet: „An dem historischen Gebäude gibt es einen Gehweg, unter dem Teile einer Postfiliale liegen. Bei Regen drang teilweise Wasser ins Gebäude ein, und an der Decke kristallisierten beim Abtrocknen Salze, es bildeten sich Ablagerungen. Bei einer Voruntersuchung kamen wir der Ursache auf den Grund.“ Ein bisschen Detektivarbeit war also nötig. Die KÖGEL Mannschaft erhielt im Anschluss den Auftrag, knapp 200 Quadratmeter Gehweg instand zu setzen, um dem Wasser den Weg zur Post abzuschneiden. „Wir haben die bestehenden in Beton verlegten Pflasterklinker inklusive Dämmung und fehlerhafter Bitumenabdichtung händisch abgetragen. Danach wurden die vorhandenen Bodenabläufe erneuert und eine Dampfsperre sowie eine Dämmung aufgebracht. Auf eine abdichtende Beschichtung wurde dann neu gepflastert“, berichtet Musli Kelmeni. Vorher Nachher Bauvorhaben: Kläranlage Hildesheim Bauherr: Stadtentwässerung Hildesheim (SeHi) Projektleitung: Musli Kelmeni Polier: Daniel Slotta desheim fiel für das Team um Musli Kelmeni diesen Juni. „Unsere Kollegen vom Ingenieurbau erstellen hier für die SeHi einen Neubau. Wir von der Bausanierung kümmern uns um den Bestand und übernehmen die Betoninstandsetzung“, berichtet der KÖGEL Projektleiter. Zum Auftrag gehören Abrissarbeiten, das Vorbereiten des Untergrundes sowie Spritzbeton und Beschichtungen. „In einem Klärbecken haben wir den vorhandenen geschädigten Beton flächig im Mittel 30 Millimeter durch Höchstdruckwasserstrahlen mit bis zu 2.000 bar abgetragen. Die teilweise angegriffene Bewehrung wurde ausgetauscht oder vor weiterer Korrosion geschützt. Danach haben wir einen gegen die aggressiven Abwässer beständigen Spezialbeton im Spritzverfahren aufgetragen. Aktuell sanieren wir das Zulaufwerk. Hier setzen wir den Trog instand, damit die neue Schnecke, die das Abwasser aufwärts transportiert, eingebaut werden kann.“ erläutert Musli Kelmeni. Eine besondere Herausforderung war das Arbeiten an Schrägen mit starker Steigung. „Das ist etwas ganz anderes als auf einer geraden Fläche“, sagt er, „speziell, wenn es um das Abtragen des alten und das Auftragen des neuen Betons geht.“ Dass die beiden KÖGEL Teams auch auf dieser Baustelle Hand in Hand arbeiten, ist selbstverständlich. „Wir kooperieren mit Jan Bennet Hübner vom Ingenieurbau, das klappt wunderbar und wir unterstützen uns gegenseitig. Die haben ihre Stärken, wir unsere, und gemeinsam sind wir besonders stark.“ Die Abdichtung als solche war für das KÖGEL Team „Business as usual“. Die Herausforderung bestand in der Logistik. Musli Kelmeni erinnert sich: „Von 6 bis 11 Uhr morgens kommen die ganzen Bullis und LKWs der Post, die beladen werden. Am Nachmittag rücken die nächsten LKWs an, die die Post abladen, und dann kommen wieder andere Transporter und nehmen die Briefe wieder mit, um sie zu verteilen.“ Doch mit gegenseitiger Rücksicht passte am Ende auch hier alles. Übrigens: Die Adresse Hühnerposten war der KÖGEL Bausanierung nicht neu. Vor einigen Jahren hatte das Team dort eine Tiefgarage und einen Hof saniert und diverse Beschichtungsarbeiten vorgenommen. Weitere Besuche nicht ausgeschlossen, die nächsten Voruntersuchungen laufen bereits. Zufriedene Kunden kommen eben immer wieder.

Seite 7 | Oktober 2022 D I A LOG KÖGEL GEMEINSAM – SICHER – STARK KUNDENSTIMMEN Die Lage am Anfang der Wunstorfer Straße ist erste Sahne: Mitten in Neustadt am Rübenberge – zwischen Bahnhof, ZOB und Fußgängerzone – entsteht im Auftrag der Rahlfs Immobilien GmbH das NeustadtTor. Das Büro- und Geschäftshaus beheimatet nach Fertigstellung auch die Stadtbibliothek. Das KÖGEL Hochbauteam ist dort mit Rohbau- und Klinkerarbeiten für den Bauherrn tätig. Über seine Erfahrungen unterhalten wir uns mit Thomas Glander, Projektleiter bei Rahlfs Immobilien. „NEUSTADTTOR“ – HERR GLANDER, WOFÜR STEHT DIESER FÜR EIN WOHN- UND GESCHÄFTSQUARTIER DOCH EHER UNGEWÖHNLICHE NAME? Wenn man vom Bahnhof kommt und durch die Passage des NeustadtTors geht, kommt man direkt auf das gerade entstehende neue Rathaus zu. Darum nennt man es NeustadtTor, weil es das Tor nach Neustadt ist, wenn man als Reisender ankommt. ZUSAMMEN MIT UNSEREM HOCHBAU BRINGEN SIE DAS BAUPROJEKT NUN SEIT KNAPP EINEM JAHR VORAN. WAS SCHÄTZEN SIE AN DER ZUSAMMENARBEIT MIT DEM KÖGEL TEAM? Vorausschauende Planung schützt vor Engpässen Der heiße und trockene Sommer hat uns allen einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Umgang mit unserer wertvollsten Ressource ist. Darum stemmt die Stadt Werther (Westf.) auch eine große Investition in ihre Wasserinfrastruktur. Wie sie dabei noch Energie spart, und warum Teamwork der entscheidende Pluspunkt ist, erläutert uns Jens Kreiensiek von der Stadtverwaltung. HERR KREIENSIEK, MIT DER NEUEN ZENTRALKLÄRANLAGE HAT SICH DIE STADT WERTHER (WESTF.) FÜR EINE GROSSE INVESTITION IN DIE ABWASSERREINIGUNG ENTSCHIEDEN. WAS SIND DIE HIGHLIGHTS FÜR SIE AN DER NEUEN KLÄRANLAGE? Hier ist vor allem die vierte Reinigungsstufe zu erwähnen, die es uns ermöglicht, sogar Mikroschadstoffe wie beispielsweise Medikamentenreste aus dem Wasser zu filtern. Ebenso setzen wir hier mit dem innovativen BIOCOS-Verfahren auf eine Direkt ein gutes Gefühl gegeben biologische und nachhaltige Reinigungsmethode, die uns im Betrieb sehr viel Energie einsparen wird. Beide Faktoren führen dazu, dass wir eine leistungsstarke und innovative Zentralkläranlage schaffen, die so für eine Stadt wie Werther (Westf.) wirklich nicht selbstverständlich ist. SIE VERTRAUEN BEI DIESEM GROSSPROJEKT AUF DIE KOMPETENZ VON ZWT UND KÖGEL. WARUM? Die beiden Firmen haben sich für das Projekt als ARGE zusammengeschlossen und sich in der EU-weiten Ausschreibung durchgesetzt. Sie haben uns sowohl mit ihrem technischen Know-how als auch mit einem wirtschaftlichen Angebot überzeugt. KÖGEL war uns als regionales Bauunternehmen auch schon bekannt, sodass wir wussten, dass es ein Projekt dieser Größenordnung im Bereich Tief- und Rohbau zuverlässig abschließen wird. Mit der Firma ZWT haben wir einen starken Partner in Sachen Reinigungsverfahren an der Seite. So ergänzen sich die beiden Unternehmen der Arbeitsgemeinschaft sehr gut. Diesen Eindruck haben sie auch in den ersten Vorstellungsterminen bei uns vor Ort gemacht und uns als Auftraggeber so direkt ein gutes Gefühl gegeben. VOR KURZEM GING DER ERSTE TEIL DER NEUEN KLÄRANLAGE IN BETRIEB. WIE ZUFRIEDEN SIND SIE MIT DIESEM ETAPPENZIEL, UND GIBT ES BEREITS POSITIVE EFFEKTE? Wir sind sehr zufrieden mit diesem Etappenziel und liegen hier trotz widriger Umstände während der Bauzeit – mit Corona und der Ukrainekrise – tatsächlich perfekt im Zeitplan. Das liegt vor allem an der guten Abstimmung im Projektteam und der proaktiven Art, mit zwischenzeitlich aufgetretenen Problemen umzugehen. Auch wenn aktuell nur die Hälfte der neuen Becken in Betrieb ist, können wir schon eine deutliche Energieersparnis verzeichnen. Auch die Reinigungswerte sehen gut aus und lassen uns sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken. NEBEN IHNEN ARBEITET AUCH DER EXTRA FÜR DIESES BAUVORHABEN INSTALLIERTE PROJEKTMANAGER ALEXANDER SCHWEITZER ENG MIT DER ARBEITSGEMEINSCHAFT ZUSAMMEN. WIE SIND IHRE BISHERIGEN ERFAHRUNGEN MIT DEM PROJEKTTEAM? Für uns als Stadt Werther (Westf.) ist diese Baumaßnahme wirklich einmalig und hat so eine Größenordnung, wie wir sie wohl erstmal nicht wieder haben werden. Deshalb haben wir mit Alexander Schweitzer einen direkten Ansprechpartner vor Ort etabliert, der kontinuierlich mit dem Team auf der Baustelle im Austausch steht. Dieses Vorgehen hat sich bei uns auf jeden Fall bewehrt, da wir so einfach ganz dicht dran sind und gemeinsam mit der Bauherrenvertretung durch das Ingenieurbüro Bockermann Fritze aus Enger alles im Blick behalten. NACH DER FERTIGSTELLUNG DER ZENTRALKLÄRANLAGE HABEN SIE KÖGEL NUN AUCH MIT DEM RÜCKBAU DER KLÄRANLAGE WARMENAU BEAUFTRAGT. WELCHE SYNERGIEEFFEKTE ERHOFFEN SIE SICH DAVON? Wir sehen darin auf jeden Fall einen großen Vorteil, weil das KÖGEL Team schon bestens mit der Anlage und unseren Arbeitsabläufen vertraut ist. Sie wissen, wo aktuell die Rohre liegen und welche Schritte als nächstes anstehen. Genauso wissen wir aber auch, worauf wir uns bei ihnen verlassen können, und dass wir partnerschaftlich zusammenarbeiten. Wenn wir eine Frage haben, wissen wir, dass sich Herr Ostermann und Herr Haake darum kümmern. Genauso läuft es aber auch andersherum. Wir helfen uns gegenseitig und haben alle das gemeinsame Ziel vor Augen. Foto: Hanebutt GmbH Vor allem die Atmosphäre im Projektteam. Die Projektleitungen von KÖGEL und Rahlfs Immobilien arbeiten wirklich harmonisch und fair zusammen. Diesen Umgang auf Augenhöhe schätze ich sehr. KNAPPE BAUMATERIALIEN SIND DERZEIT LEIDER EIN GROSSES THEMA. INWIEFERN HABEN SIE DAS AUCH BEIM ROHBAU DES NEUSTADTTORES ZU SPÜREN BEKOMMEN? Zum Glück haben wir das gar nicht zu spüren bekommen, da wir im Projektteam gemeinsam vorausschauend an die Problematik herangetreten sind und uns frühzeitig um alles gekümmert haben. So werden wir es auch im weiteren Bauverlauf handhaben. DER ROHBAU IST SO GUTWIE FERTIG. WAS WAR BISHER IHR PERSÖNLICHES HIGHLIGHT DER BAUPHASE? Das Richtfest am 8. Juli 2022 war mein Highlight. Das war ein großes Etappenziel, das wir mit zahlreichen Nachbarn, Handwerkern, Partnern und auch einigen zukünftigen Mietern gefeiert haben. Vielen Dank, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben!

D I A LOG Seite 8 | Oktober 2022 KÖGEL Die KÖGEL Azubis haben es wieder einmal geschafft. Wir gratulieren ganz herzlich: • Julian Krahe (Rohrleitungsbauer) • Kim-Lucas Meier (Kanalbauer) • Nick Milenkoff (Straßenbauer) • Juliana Nolting (Industriekauffrau) • Kevin Schelp (Bauzeichner) • Armin Schwarze (Holz- und Bautenschützer) • Michelle Stölting (Baugeräteführerin) • Matthias Stufast (Tiefbaufacharbeiter im Schwerpunkt Kanalbauarbeiten) • Dana Ulrich (Industriekauffrau) Mit der Urkunde in der Hand und ihrem Abschluss in der Tasche ging es für sie zusammen mit ihren Ausbildern, die sie in den vergangenen Jahren begleitet haben, zum Feiern ins Restaurant „Esszimmer“ des Weinhauses Möhle in Bad Oeynhausen-Eidinghausen. Ihr könnt stolz sein auf Euch und Eure super Leistungen. Wir sind es auch! Übrigens: Dana, Juliana, Kevin, Kim-Lucas und Nick bleiben bei uns und verstärken unser KÖGEL Team. WIR BAUEN UEN DEINE ZUKUNFT! EIN ! BEWIRB DICH JETZT UNTER karriere.koegel-bau.de Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Ausbildung! C L Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Jede Karriere mit der ersten Sprosse auf der sprichwörtlichen Leiter. Das gilt auch für Auszubildende. Und die nimmt KÖGEL von Anfang an mit und bindet sie ins Tagesgeschäft ein – auf der Baustelle und im Büro. Dana Ulrich und Juliana Nolting haben ihre Ausbildung zur Industriekauffrau erfolgreich abgeschlossen. Was die beiden nun vorhaben? Wir fragen mal nach. NACH EURER AUSBILDUNG STEHEN EUCH ALLE WEGE OFFEN. ABER IHR HABT EUCH ENTSCHIEDEN, BEI KÖGEL ZU BLEIBEN. WARUM? Juliana: Als für mich klar war, dass ich in der Personalabteilung bleiben kann, war der Gedanke, mich woanders zu bewerben, gar nicht mehr da. Mir hat es da so gut gefallen. Für mich war klar, es passt alles, die Abteilung passt, die Kollegen passen und dann habe ich auch gesagt, dass ich gerne bleiben möchte. Dana: Bei mir war das genauso. Man hat während der Ausbildung schon bemerkt, was KÖGEL für ein guter Arbeitgeber ist und auch bei mir passte es super mit der Abteilung und dem Marketingteam. Daher kam es auch für mich gar nicht in Frage, mich woanders zu bewerben. Als klar war, dass wir beide in unserer Wunschabteilung bleiben können, waren wir einfach nur happy. STICHWORT WUNSCHABTEILUNG – WAS GEFÄLLT EUCH BESONDERS AM MARKETING BEZIEHUNGSWEISE AM PERSONALWESEN? Dana: Im Marketing gefällt mir vor allem das Team, wir haben wirklich eine super Atmosphäre. Außerdem ist hier kein Tag wie der andere. Es ist total abwechslungsreich und es erwartet einen täglich etwas Neues. Man lernt wahnsinnig viel kennen, seien es bestimmte Programme oder beispielsweise der Umgang mit Texten oder Bildern. Juliana: Das Team in der Personalabteilung ist auch wirklich toll und schon in der Ausbildung haben mich die Themengebiete rund ums Personal sehr interessiert. Genauso gefällt mir, dass ich viel mit Menschen in Kontakt bin und jeden Tag neue spannende Aufgaben übernehmen kann. HAT SICH NACH EURER AUSBILDUNG ETWAS IM ARBEITSALLTAG VERÄNDERT? Juliana: Bei mir hat sich tatsächlich nichts wirklich geändert – außer, dass ich eben nicht mehr zur Berufsschule gehe. Ich hatte auch schon während meiner Ausbildungszeit im Personal meinen festen Aufgabenbereich, in dem ich auch schon früh Verantwortung übernehmen konnte und das mache ich jetzt auch weiter so. Deshalb gab es jetzt nicht den Tag X, an dem sich alles verändert hat. Das ist eher ein fließender Übergang gewesen. Dana: Ich finde auch, viel hat sich nicht verändert. Bei mir gab es ein wenig mehr Verantwortung, aber von den Aufgabenbereichen ist es gleichgeblieben. Dadurch, dass ich in meiner Ausbildung über ein halbes Jahr im Marketing war, haben sich bestimmte Aufgaben einfach etabliert und Neues kommt immer dazu. Das war in der Ausbildung schon so und hat sich auch heute nicht geändert. Das liegt sicher auch daran, dass man bei KÖGEL als Azubi einfach von Anfang an voll mit eingebunden und mitgenommen wird. HABT IHR EUCH SCHON NEUE BERUFLICHE ZIELE GESETZT? Juliana: Bei mir ist es jetzt ganz frisch so, dass ich mit Laura Madroch und Peter Kögel besprochen habe, dass ich ab April nächsten Jahres bei der IHK eine Weiterbildung zur „geprüften Personalfachkauffrau“ mache. Einfach damit ich noch ein bisschen mehr Fachwissen bekomme. In der Berufsschule hat der Personalbereich ja wirklich nur einen sehr kleinen Teil eingenommen. Deshalb ist es mir einfach wichtig, dass ich mich da noch ein bisschen weiterentwickle und das jetzt einfach an die Ausbildung anschließe. Die Fortbildung geht anderthalb Jahre, und die mache ich dann parallel in der Abendschule. Dana: Konkret geplant habe ich gerade nichts. Ich habe kürzlich eine Schulung zum Thema „Social Media Marketing“ gemacht und werde mich da weiterhin auf dem Laufenden halten. Aktuell ziehe ich aber erstmal um und freue mich nach der Ausbildung auf meine erste wirklich eigene Wohnung. IN DER AUSBILDUNG ZUR INDUSTRIEKAUFFRAU HABT IHR IN UNTERSCHIEDLICHEN ABTEILUNGEN GEARBEITET. HABT IHR ERST DADURCH BEMERKT, WAS EURE LIEBSTEN ABTEILUNGEN SIND, ODER WUSSTET IHR SCHON VORHER, WOFÜR EUER HERZ SCHLÄGT? Dana: Bei mir waren es zu Anfang die Abteilungen Personal und Marketing, die ich sehr interessant fand. Das hat sich dann während der Ausbildung, in der ich einfach in so viele verschiedenen Abteilungen reinschnuppern konnte, auch bestätigt. Es ist dann aber doch das Marketing geworden, weil mir die Zeit da total gut gefallen hat. Die Aufgaben haben mir viel Spaß gemacht, und ich habe gemerkt, dass hier meine Stärken liegen. Juliana: Bei mir war es so, dass ich eigentlich schon recht früh wusste, dass mir die Personalarbeit wahrscheinlich gut gefallen wird. Als ich dann im ersten Lehrjahr angefangen habe, Laura Madroch in ihrer Elternteilzeit zu unterstützen, hat sich das auch bestätigt. Mir lag die Arbeit, und sie hat mir auch direkt Spaß gemacht. Es war auf jeden Fall interessant, die anderen Abteilungen kennenzulernen, um das Gesamtkonzept des Unternehmens noch besser zu verstehen und auch zu wissen, was gehört wo hin. Aber es ist dann auch schön, wenn man am Ende weiß, okay, das macht mir Spaß und das sind meine Stärken, hier gehöre ich hin. „HIER GEHÖRE ICH HIN“ C

Seite 9 | Oktober 2022 D I A LOG KÖGEL CHARLOTTE WANDEL Auszubildende zur Bauzeichnerin FELIX BARTELS Auszubildender zum Kanalbauer L LEON SCHLÖMER Auszubildender zum Straßenbauer MARIE PRATSCH Auszubildende zur Bauzeichnerin LUCA LIMBERG Auszubildender zum Beton- und Stahlbetonbauer LUKAS GERKE Auszubildender zum Kanalbauer MORITZ JOREK Auszubildender zum Baugeräteführer DOMINIK SCHWARZE Auszubildender zum Holz- und Bautenschützer THIES BAUMANN Auszubildender zum Beton- und Stahlbetonbauer REGINA FILIPPI Auszubildende zur Industriekauffrau PANAGIOTA ROVINSON Auszubildende zur Industriekauffrau STEVEN TRANTOW Auszubildender zum Rohrleitungsbauer JULIUS SECHELMANN Auszubildender zum Straßenbauer WIEDER EIN RUNDUM GELUNGENER AUFTAKT Die ersten Tage im neuen Job sind immer ziemlich aufregend. Erst recht für junge Leute, die gerade erst ins Berufsleben einsteigen. Wir von KÖGEL möchten, dass sich unsere Auszubildenden in unserer Unternehmensgruppe von Anfang an wohlfühlen. Wir begrüßen in der großen KÖGEL Familie: • Julia Schumacher und Moritz Jorek (Auszubildende zum Baugeräteführer), • Marie Pratsch und Charlotte Wandel (Auszubildende zur Bauzeichnerin), • Thies Baumann und Luca Limberg (Auszubildende zum Beton- und Stahlbetonbauer), • Dominik Schwarze (Auszubildender zum Holz- und Bautenschützer), • Regina Filippi und Panagiota Rovinson (Auszubildende zur Industriekauffrau), • Felix Bartels und Lukas Gerke (Auszubildende zum Kanalbauer), • Steven Trantow (Auszubildender zum Rohrleitungsbauer) sowie • Leon Schlömer und Julius Sechelmann (Auszubildende zum Straßenbauer). Die Personalabteilung hat für unsere Neuankömmlinge wieder ein buntes (Willkommens-)Programm zusammengestellt und zwei Wochen vor Ausbildungsbeginn einen Startbegleiter mit nützlichen Infos versendet. Die beiden traditionellen Kennenlerntage begannen am 1. August gleich morgens um 8 Uhr. Nach der Begrüßung durch Peter Kögel und der anschließenden Vorstellung der Unternehmensgruppe KÖGEL war ein Fotoshooting in typischen Berufssituationen und Berufskleidung an der Reihe. Danach lernten die Neuankömmlinge die beiden vorigen Ausbildungsjahrgänge kennen. Es folgte ein Impulsvortrag des Paralympicssiegers Sebastian Dietz und das gemeinsame Mittagessen. Die Teambuildingaufgaben am Nachmittag moderierte Maurice Hansemann von der Firma Schnee & Hansemann aus Osnabrück. Sie beinhalteten auch den Ausflug zum Kletterpark auf dem Aqua-Magica-Gelände. Zum Abschluss der Kletterpartie wurde gegrillt. Der zweite Ausbildungstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Frisch gestärkt lernten die neuen Azubis die Unternehmenswerte sowie die technischen und kaufmännischen Bereiche der Unternehmensgruppe kennen. Zudem ließen sich die Nachwuchskräfte über die Leistungen für die Belegschaft und das betriebliche Gesundheitsmanagement informieren. Nach der Vorstellung des digitalen Berichtshefts und der Klärung offener Fragen ging’s für die Gruppe zumMittagessen mit der traditionellen Currywurst. Für alle folgte ein Abschlussgespräch, und die gewerblichen Auszubildenden nahmen an der Besprechung ihrer ersten Ausbildungswochen teil. Das Feedback zu den beiden Tagen fiel erneut sehr positiv aus. Besonders gut kam der Azubi-Ordner mit zahlreichen nützlichen Informationen an. Sebastian Dietz‘ Vortrag habe alle zum Nachdenken angeregt und die Teambuildingaufgaben wurden für sehr gut befunden. „Wir nehmen daraus viel mit für das Arbeitsleben: Kommunikation ist wichtig, das gemeinsame Handeln und Absprechen im Team“, lautete die einhellige Meinung. C

D I A LOG Seite 10 | Oktober 2022 KÖGEL Das Team ist auch ein Stück Familie Den Titel dieser Ausgabe des KÖGEL Dialogs ziert unser Kollege Afram Ailo. Warum er sich als Bauzeichner in der Vermessungsabteilung pudelwohl fühlt, wie die Daten aus dem Bauplan auf den Baugrund kommen und warum ein Laserscanner beim Modellieren der Baugrube hilft, verrät er uns im Gespräch AFRAM, WANN UND WIE BIST DU ZU KÖGEL GEKOMMEN? Ich bin im Juni 2016 zu KÖGEL gekommen und damit jetzt schon über sechs Jahre hier. Gestartet bin ich damals noch in der Immobilienabteilung. Dort habe ich Entwürfe, Bauanträge und Pläne erstellt. Nach vier Jahren bin ich dann in die Vermessung gewechselt, wo ich als Bauzeichner das Team ergänze und mit meinem Fachwissen unterstütze. WIE SIEHT DEIN ARBEITSALLTAG ALS BAUZEICHNER DORT AUS? Sehr abwechslungsreich. Zum einen bereite ich die Daten für die Baustelle vor. Dafür nehme ich den ursprünglichen Bauplan und verarbeite ihn weiter. Ich übertrage die Daten aus dem Plan in das richtige Koordinatensystem und mache aus diesen verwertbare Absteckdaten. Grenzen, Stützen, Wände und Fundamente – all das zeichne ich ein. Meinen aufbereiteten Plan können die Kollegen auf der Baustelle dann direkt auf den Baugrund übertragen. Zum anderen unterstütze ich auch bei der Planung, Kalkulation, Qualitätssicherung und Massenermittlung, werte Aufmaße aus und mache daraus zum Beispiel Abrechnungspläne. Genauso gehört die Erstellung von 3D-Modellen für unsere fünf Baubereiche zu meinen Aufgaben. WAS BEREITET DIR BESONDERS VIEL SPASS BEI DEINER ARBEIT? Besonders viel Freude bereitet es mir, wenn ich bei komplexen Bauprojekten mitwirke. Da fällt mir zum Beispiel unser großes Hochbauprojekt MATERNA in Dortmund ein. Dieses habe ich mit unserer CAD Software in 3D gezeichnet und im Anschluss für das Projektteam ausgedruckt. Als ich das 3D-Modell dann in meinen Händen hielt, war ich wirklich sehr zufrieden und habe direkt die Ergebnisse meiner Arbeit gesehen. Auch von meinen Kollegen aus dem Baustellenteam habe ich gutes Feedback bekommen. Das freut mich auch immer, wenn ich meinen Kollegen mit meiner Arbeit helfen kann. IHR ARBEITET VIEL MIT MODERNER MESSTECHNIK. WAS IST ZURZEIT DEIN „LIEBLINGSSPIELZEUG“? Ich bin wirklich begeistert, was unser Laserscanner alles kann. Das ist aktuell schon mein liebster Helfer, den ich ja auch mit auf den Dialogtitel genommen habe. Es fasziniert mich, mit welcher Genauigkeit er Gelände und TEAM KÖGEL GEMEINSAM – SICHER – STARK Urlaube, Konzerte, Feiern – die Pandemie hat viele Freizeitaktivitäten in den vergangenen beiden Jahren – vorsichtig gesagt – beeinträchtigt. Davon betroffen war auch das Sommerfest, das KÖGEL traditionell für seine Belegschaft und deren Familienangehörige ausrichtet. Nachdem es 2021 also ausfallen musste, wurde das Familienfest dieser Tage nachgeholt. Und es sollte etwas Besonderes sein, sozusagen unter dem Motto: Miteinander arbeiten, zusammen erfolgreich sein, gemeinsam feiern. Schließlich ging es auch darum, dem ganzen Team Danke zu sagen und denjenigen, die dahinterstehen. Anfang September verwandelte sich unser Firmengelände in einen Rummelplatz. Auf der KÖGEL Kirmes durfte ein Kinderkarussell ebenso wenig fehlen wie eine riesige Feuerwehrauto-Hüpfburg. Es gab einen „Heißluftballon“ am Kran, einen Minibagger für die Kids und einen großen Bagger für die Erwachsenen. Und alle hatten Spaß an der XXL-Carrerabahn oder in der Fotobox. Regionale Foodtrucks sorgten unter anderem mit Burritos oder Burgern, Pizza oder Pommes und Popcorn oder Slush-Eis dafür, dass niemand hungrig nach Hause gehen musste. „Insgesamt 420 Menschen waren dabei und haben auf unserem Jahrmarkt einen tollen Tag bei bestem Sonnenschein verbracht. Es war wirklich ein gelungenes Event, das uns alle noch einmal näher zusammenbrachte und ganz viele Kinderaugen strahlen ließ“, berichtet Laura Bünger, Teamleiterin Marketing und Kommunikation. Mit viel Herzblut und Liebe zum Detail hat das Projektteam aus dem Marketing, dem Schloss Ovelgönne und den fleißigen Helfern aus der Logistik diese Veranstaltung organisiert. Kirmes, Kran, Knabbereien und Kinderkarussell Bauwerke erfasst und uns daraus sehr exakte Abbilder erstellt. Diese können wir im Tiefbau zum Beispiel zum Modellieren der Baugrube verwenden, genauso aber auch im Hoch- und Schlüsselfertigbau zur Qualitätssicherung. WAS BEDEUTET UNSER UNTERNEHMENSMOTTO GEMEINSAM SICHER STARK FÜR DICH? Mir bedeutet unser Motto wirklich viel. Ich merke, dass uns das als Team verbindet und jeder da seinen eigenen Zugang zu hat. GEMEINSAM ist für mich zum Beispiel die Arbeit im Team – ähnlich wie in einer Familie. Wir haben einen angenehmen Umgang miteinander und unterstützen uns gegenseitig. Ebenso stehen wir auch mit unserer Erfahrung und der neusten Technologie für SICHERHEIT und investieren in die Zukunft. Wir reden auf Augenhöhe und mit Wertschätzung mit unseren Kunden. All das zeigt für mich und auch nach außen, wie STARK wir sind.

Seite 11 | Oktober 2022 D I A LOG KÖGEL GEMEINSAM – SICHER – STARK INTERN Gezielte Aus- und Weiterbildung gegen das „Arbeitskräfte-Vakuum“ Seit Sommer vergangenen Jahres sollen Unternehmen ihre betriebliche Ausbildung nachhaltig und digital ausrichten. Für KÖGEL als modernes Familienunternehmen sind die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung selbstverständlich und tägliche Praxis. Klar also, dass sich KÖGEL am Projekt TraNaxis beteiligt. Hinter TraNaxis verbirgt sich eine Weiterbildung für Ausbilderinnen und Ausbilder. Diese „Zielgruppe“ gestaltet maßgeblich die Struktur der Ausbildung sowie die Bildungsinhalte und hat somit innerhalb der betrieblichen Ausbildung eine Multiplikatorfunktion. Neben KÖGEL ist auch der Mindener Industrieanlagenbauer MINDA Teil des Projektzyklus. Für KÖGEL sind Laura Madroch und Juliana Nolting (Personal), Alena Ernstmeier (Schlüsselfertigbau) und Laura Bünger (Marketing) mit von der Partie. Die Fortbildungsreihe besteht aus vier Workshoptagen und einer anschließenden Praxisphase zur Erprobung des Gelernten im Betrieb. Bereits in den ersten Workshops konnten die Ausbilderinnen und Ausbilder beider Unternehmen neue Erkenntnisse zum Thema Nachhaltigkeit in der betrieblichen Ausbildung anhand von LEGO® SERIOUS PLAY® sammeln. Diese Methode basiert auf der Idee, dass sich Gedanken, Erlebnisse oder Vorhaben mit dreidimensionalen Legomodellen visualisieren lassen. LEGO® SERIOUS PLAY® unterstützt die Problemlösung, die Kommunikation und fördert die Kreativität. „Serious Play“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass in einem moderierten Prozess konkrete Themen- und Problemstellungen aus der Unternehmenspraxis behandelt werden können. Diese Methode, mit der sich ein sehr breites Themenspektrum bearbeiten lässt, kam bei den Ausbilderinnen und Ausbildern sehr gut an. „Wir sind alle sehr gespannt auf die weiteren Workshops und freuen uns darauf, neue Erkenntnisse für die Ausbildung im Bereich Nachhaltigkeit zu erlangen“, berichtet Laura Madroch. Im weiteren Verlauf von TraNaxis geht es zudem um die Sensibilisierung für Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklungen vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Behandelt werden aber auch die Bedeutung von Werten und Leitbildern, das Erproben traditioneller und neuer didaktischer Methoden sowie das Innovations- und Projektmanagement in der betrieblichen Ausbildung. Mit Legosteinen zu mehr Nachhaltigkeit und Digitalisierung Allzeithoch: Im zweiten Quartal dieses Jahres gab es nach Angaben des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bundesweit 1,93 Millionen offene Stellen. Damit wurde der Rekord vom Vorquartal erneut übertroffen. Gleiches gilt für das Baugewerbe. Laut der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) herrscht ein massiver Handwerkermangel. Die IG Bau verweist auf Zahlen des IAB, nach denen die Bauwirtschaft im ersten Quartal 2022 bundesweit 191.000 offene Stellen verzeichnet – im Vergleich zu 2010 fast das Vierfache. „In nahezu allen Betrieben der Bauwirtschaft gibt es ein ‚Arbeitskräfte-Vakuum‘“, sagt Carsten Burckhardt, Bundesvorstandsmitglied der IG Bau, in einer Pressemitteilung vom 17. Juni. „Bauarbeiter werden händeringend gesucht.“ Um sich die Fachkräfte von morgen zu sichern, investiert KÖGEL vor allem in die eigene Belegschaft. Seit vielen Jahren bildet die Unternehmensgruppe kontinuierlich aus und generiert so fleißig Nachwuchs. Dieses Jahr sogar besonders viel: Mit der Einstellung von 14 Auszubildenden verzeichnet KÖGEL einen neuen Rekord. Doch nach der Ausbildung ist nicht Schluss: In Potenzialgesprächen werden mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern individuelle Entwicklungspläne aufgestellt, die gezielte Weiterbildungsmaßnahmen enthalten. Im gewerblichen Bereich ist das vorwiegend die Weiterbildung zum Vorarbeiter oder Werkpolier. „Dieses Thema liegt uns sehr am Herzen“, sagt Peter Kögel, Mitglied der Geschäftsleitung und zuständig für den Personalbereich. „Auf der Baustelle können wir gar nicht genug qualifiziertes Fachpersonal haben. Daher freuen wir uns sehr, wenn unsere Teammitglieder etwa das Angebot für einen Vorarbeiterlehrgang annehmen. Kürzlich haben das Thomas Raatz und Sergej Derksen aus dem Tiefbau gemacht und beide erfolgreich bestanden. An dieser Stelle noch mal herzlichen Glückwunsch!“ Das Motto lautet: „Bleib bei uns und entwickle dich mit KÖGEL weiter – gerne bis zum Chef der Baustelle.“

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