18 INGENIEURBAU WEIL EINES DER ÄLTESTEN PUMPWERKE IN WUNSTORF AN SEINE LEISTUNGSGRENZEN GEKOMMEN WAR, BEAUF TRAGTE DIE NIEDERSÄCHSISCHE STADT DEN KÖGEL INGENIEURBAU MIT DEM NEUBAU. Um das Abwasserspeichervolumen zu verbessern, errichtete das Team um Johannes Frohwitter außerdem einen Stauraumkanal. Das Bauvorhaben hat es in sich – besonders unterhalb der Geländekante, wie der KÖGEL Projektleiter berichtet. AUSSERGEWÖHNLICHER EINSATZ MIT TAUCHERN UND UNTERWASSERBETON Das KÖGEL Team hat das anspruchsvolle Bauwerk Stück für Stück bis auf 9 Meter abgesenkt. Danach brachte ein Taucher die Sohle aus Unterwasserbeton ein. Die Baugrubensohle wäre vom Grundwasser hochgedrückt worden. ? Aber ihr hattet eine passende Lösung parat? Genau. Wir haben der Stadt Wunstorf vorgeschlagen, das Verfahren auf einen Absenkkasten mit Unterwasserbeton zu ändern. Der ist zwar auch komplex im Einbau, funktioniert aber. Das geänderte Verfahren musste statisch neu bemessen werden, da die technischen Anforderungen entsprechend hoch sind. Wir haben im Sommer den Absenkkasten betoniert – das sind neun Meter hohe Wände ? Johannes, was genau baut dein Team in Wunstorf? Wir erstellen in Wunstorf ein neues Schmutzwasserpumpwerk. Dazu gehört auch ein Stauraumkanal aus glasfaserverstärktem Kunststoff, kurz GFK. ? Dabei wurdet ihr zunächst mit großen Herausforderungen konfrontiert. Ja, denn das gesamte Pumpwerk war ursprünglich in einem Spundwandkasten mit einer abdichtenden Lehmsohle geplant. Dieser ließ sich nicht realisieren, weil der Nachweis für den hydraulischen Grundbruch nicht gegeben war. Heißt:
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