KÖGEL Dialog | AUSGABE 57 | 10/2025

25 BAUEN IM BESTAND 5-geschossiges PRODUKTIONSGEBÄUDE derungen der Produktion abgestimmt werden«, betont Stefan Pott. »Immer den laufenden Betrieb im Blick zu behalten, ist eine echte Herausforderung, die aber für uns genau den Kern von Bauen im Bestand ausmacht«, ist er überzeugt. »Wir bekommen eine fertige Ausführungsplanung und begleiten das Projekt dann bis zur schlüsselfertigen Übergabe, inklusive aller Abstimmungen und Koordinationen«, umreißt der Bereichsleiter den Leistungsumfang. Während der Bauphase müssen schon große Teile der Produktionstechnik integriert werden. »Sobald das Gebäude dicht ist, geht das nicht mehr«, unterstreicht er. Individuelle Lösungen sparen Zeit und Kosten Die Abstimmung der KÖGEL Mannschaft mit dem Kunden ist eng und konstruktiv. »Schon im Vergabegespräch haben wir signalisiert, dass wir Lösungen mitbringen und flexibel sind«, berichtet Stefan Pott. Das bewies das Team zum Beispiel mit einer alternativen Abdichtung des Kellerbereichs als Braune Wanne, welche nun umgesetzt wird. »Diese Bauweise ist in Österreich und Großbritannien weit verbreitet und wurde von uns erfolgreich bei anderen Bauvorhaben realisiert. Der Clou: Im Gegensatz zur klassischen schwarzen Wanne, die allein durch eine äußere Abdichtung gegen Wasser schützt, steht die braune Wanne mit einer zusätzlichen äußeren Abdichtungsschicht in Verbindung mit dem Beton«, erläutert Horst Haake. »Neben einem besonders hohen Schutz vor eindringendem Wasser ist diese Variante sogar kostengünstiger und schneller umsetzbar.« »Das Bauvorhaben in Marl passt perfekt zum KÖGEL Jahresmotto: LÖSUNGEN – Gemeinsam Mehrwert schaffen«, findet Stefan Pott. »Unser vor Kurzem gegründeter Bereich ›Bauen im Bestand‹ hat für dieses Großprojekt den Hoch- und Schlüsselfertigbau als weitere KÖGEL Kompetenzen mit ins Boot geholt. GEMEINSAM SICHER STARK führen wir diesen Auftrag nun zusammen aus.« 3-geschossiges REGIEGEBÄUDE 22 Monate BAUZEIT BAUVORHABEN Produktionsgebäude, Marl BAUHERR International agierendes Chemieunternehmen PROJEKTLEITUNG Horst Haake, Stefan Pott POLIER Ronny Pohle So sieht die Produktion des Chemieunternehmens in Marl im Sommer 2027 aus.

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