47 IMPULSE Hand in Hand zum Erfolg – jeder Fehler wird bei KÖGEL als Chance gesehen. KONSTRUKTIVE FEHLERLERNKULTUR FEHLER FORTSCHRITT OFFENE KOMMUNIKATION HANDELN ANALYSE KERNFRAGE: WAS LEHRT UNS DER FEHLER? In einer konstruktiven Fehlerlernkultur fragt sich niemand „Wer hat’s verbockt?« – denn diese Haltung erzeugt Angst, führt zu Rechtfertigungen und am Ende womöglich zu neuen Fehlern. Stattdessen steht die Frage »Was können wir daraus lernen?« im Mittelpunkt. Der Fokus liegt somit nicht auf Schuldzuweisungen, sondern auf einer transparenten und zielorientierten Kommunikation zur Entwicklung einer gemeinsamen Lösung. So wird jeder Fehler zu einer Chance, Fortschritte zu machen und sich als Team wie auch als Organisation weiterzuentwickeln. weisungen. Führungskräfte sollten diese Offenheit vorleben, Vertrauen im Team fördern und Strukturen für kontinuierliches Lernen schaffen. Zeit und Durchhaltevermögen als wichtiger Faktor Die Etablierung solcher Verhaltensweisen ist ein stetiger Prozess und erfordert von allen Beteiligten Training in Bezug auf die eigene Fehlerbewertung. Wir müssen eine wohlwollende Sicht auf unsere und die Fehler anderer erst erlernen. Auf diese Weise kann langfristig ein Perspektivwechsel erfolgen, bei dem ein zunächst unbeliebter Fehler zu einem wirkungsvollen Helfer wird. Christian Fitte, Stabstelle für Prozessoptimierung und Organisationsentwicklung erklärt, wie sich die offene Fehlerlernkultur bei KÖGEL positiv auf den Arbeitsalltag auswirkt: »Wir verfolgen das Ziel, Fehler direkt anzusprechen und gemeinsam zu lösen, damit sie nicht noch einmal passieren. Dabei lernt nicht nur einer, sondern das gesamte Team.« Dass KÖGEL einen Prozessoptimierer an Board hat, zeigt, wie ernst die Unternehmensgruppe das Thema nimmt.
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