21 INGENIEURBAU » Durch diese neue Technik wird der Stromverbrauch um 30 Prozent gesenkt, was umgerechnet dem Jahresverbrauch von über 570 Drei-Personen-Haushalten entspricht.« Sprung ins kalte Wasser Trotz des Winterwetters liegen die Arbeiten im Zeitplan, wenngleich der Wintereinbruch zu einer kurzen Zwangspause führte. Zudem konnten die KÖGEL Experten die Planung an einigen Stellen technisch und wirtschaftlich optimieren. So wurde zum Beispiel die Verdichterstation nicht mehr gefliest, sondern beschichtet. »Das hat unsere Bausanierung ausgeführt. Genauso wie die Beschichtung der drei Brücken über den Belebungsbecken mit einer Fläche von ca. 1.200 m². Das hat gut geklappt und wir haben getreu unserem Unternehmensmotto Gemeinsam | Sicher | Stark zusammengearbeitet«, freut sich Robert Friesen. »Ich komme eigentlich aus dem Tiefbau und lerne in meinem ersten Ingenieurbauprojekt unheimlich viel dazu. Johannes Frohwitter hat mir da als erfahrener Bau- ingenieur wirklich einiges gezeigt«, lobt Friesen seinen Projektleiterkollegen. »Das Zusammenspiel der ganzen Gewerke macht mir unheimlichen Spaß«, unterstreicht er. Darüber hinaus vertrat er Johannes Frohwitter während dessen einmonatiger Elternzeit – ein Sprung ins kalte Wasser, wie Robert Friesen einräumt. »Aber manchmal lernt man ja so am besten schwimmen.« Baggerfahrer Lothar Macke gibt mit seinem Großgerät das Tempo auf der Baustelle vor. Die Kläranlage Paderborn aus der Vogelperspektive: Hier realisiert der KÖGEL Ingenieurbau eine neue Verdichterstation für die Biologie 2.
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