KÖGEL Dialog | AUSGABE 58 | 04/2026

7 HOCHBAU Um das Mauerwerk, den Stahlbeton sowie die erdberührten Abdichtungs- und Dämmarbeiten kümmern wir uns ebenso wie um den Stahlbau zum Anschluss an das Bestandsgebäude. Weiterhin gewährleisten wir die Wasserundurchlässigkeit. ? Was begeistert dich an diesem Bauvorhaben besonders? Ganz klar die Vielzahl an Gewerken, die zum Teil parallel laufen – zum Beispiel Abbrucharbeiten, Erdarbeiten und Spezialtiefbau. Zudem gibt es beim Abbruch zeitliche Abhängigkeiten zum Betonbau, die ebenfalls aufeinander abgestimmt werden müssen. Das strukturierte Koordinieren dieser Schnittstellen ist eine spannende Herausforderung. Darüber hinaus schätze ich die gute Zusammenarbeit mit dem Klinikum und unserem großen, motivierten Projektteam. ? Ursprünglich war die Bauausführung von Süd nach Nord geplant. Letztendlich seid ihr aber im Norden gestartet. Warum? Im Norden ist das Baufeld breiter, was die Baugrubenerstellung schneller und mit weniger Vorleistung ermöglichte. Außerdem konnten mehrere Gewerke parallel starten. Unterm Strich haben wir durch diese Umstellung ein Vierteljahr Bauzeit gewonnen. ? Ein Großprojekt wie dieses braucht ein großes Team. Was zeichnet eure Zusammenarbeit aus? Unser Team ist breit aufgestellt und gleichzeitig spezialisiert – das ist wirklich spannend. Wir haben KÖGEL Experten aus dem Hoch- und Tiefbau an Bord, die das gleiche Qualitäts- und Terminbewusstsein haben und stets das Ziel verfolgen, die beste Lösung zu finden. Das nimmt mir in der Projektleitung für den Rohbau viel Verantwortung ab und gibt mir ein gutes Gefühl. ? Aber auch innerhalb des Hochbauteams bringt jeder Spezialisierungen mit, die sich perfekt ergänzen. Genau. Ich bringe meine Stärken bei Do- kumentation und Wirtschaftlichkeitsabwicklung ein, wohingegen mein Co-Projektleiter Stephan noch tiefer in der technischen Sichtweise steckt. Unsere beiden Bauleiter Ali und Max sind nach Gewerken aufgeteilt und bekommen jeweils ihr eigenes Aufgabengebiet, für das sie von Anfang bis Ende verantwortlich sind. Polier Stefan Just ist sehr stark in Arbeitsvorbereitung und Verfahrensumgängen. Er behält auch das große Ganze im Blick. Marcel, der sehr viel Erfahrung im Abbruch hat, betreut diesen Bereich und ist dafür der perfekte Ansprechpartner. Gemeinsam mit Maik kümmert er sich um Aufmaße und ist mit der Vermessung die Schnittstelle von der Baustelle ins Büro. Besonders freut mich zu sehen, dass inzwischen auch viele jüngere Kollegen ein Projekt, als ihr »Baby« ansehen, Aufgaben eigenverantwortlich betreuen und bestmöglich abwickeln. Das gibt mir als Projektleiterin ein sehr gutes Gefühl, weil ich weiß, dass wir die Verantwortung gemeinsam tragen. Das Hochbauteam am Klinikum Gehrden: Marcel Richter, Katharina Ronicke, Stefan Just, Christopher Rossa, Stephan Hamel, Max Pritzkau und Ali Osman Cinar (v. l.).

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