Referenzen aus dem Bereich Ingenieurbau

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Hochwasserrückhaltebecken

Das Hochwasserrückhaltebecken (HRB) im Kreis Paderbron - zwischen den Lichtenauer Stadtteilen Husen und Dalheim- dient dem Schutz der unterhalb gelegenen Ortschaften, weil der Fluss Altenau öfters starkes Hochwasser führt. Das HRB nimmt also überschüssiges Flusswasser auf. Die Anlage mit ihrem 420 Meter langen und rund 25 Meter hohen Staudamm ist seit 1986 in Betrieb. Betreiber ist der Wasserverband Obere Lippe.

Das HRB wird ökologisch durchgängig. Zu diesem Zweck, wird vom KÖGEL-Team, im Bereich der Vorsperre die Altenau durch ein neues Ausleitungsbauwerk im Bereich des südlichen Ufers geführt und über einen neuen Gewässerabschnitt unterhalb der Kreisstraße 69 an den Altverlauf angeschlossen.

Mit diesen Maßnahmen wird der sogenannte Dauerstau teilweise aufgegeben. Die Renaturierung soll das Gewässer-Ökosystem nachhaltig verbessern. Das KÖGEL-Team muss strenge Auflagen beachten, da das gesamte Baufeld im Naturschutzgebiet Marschallshagen und Nonnenholz liegt.

Im Zuge der Bauarbeiten wurde ca 150 Meter stromabwärts der Einmündung des neuen Gewässerabschnitts eine neue Brücke in Massivbauweise aus Stahlbeton errichtet und das bestehende Brückenbauwerk abgerissen.

Die erstellte Sohlgleite mit rund 80 Meter Länge verbindet das neu hergestellte Ablaufwerk mit dem Gewässer. Das Auslaufbauwerk des Sees wurde aus Stahlbeton hergestellt. Die Unterführung der K69 erfolgte nicht klassisch mit einem Brückenbauwerk sondern heir mit einem Wellblechprofil, einem sogenannten Maulprofil.

  • Auftraggeber:
  • Wasserverband Obere Lippe, Bürne
  • Ort:
  • Husen-Dalheim im Kreis Paderborn
  • Bereich:
  • Ingenieurbau
  • Tätigkeit:
  • Renaturierung und strenge Umweltschutz-Auflagen

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