Referenzen aus dem Bereich Ingenieurbau


Regenrückhaltebecken Waldhof

Im Park der Menschenrechte in der Bielefelder Altstadt erstellten die KÖGEL-Experten auf einer Fläche von rund 1.500 Quadratmetern ein unterirdisches Regenrückhaltebecken in Stahlbetonbauweise.

Kein leichtes Unterfangen, denn für die darauf folgenden Betonarbeiten musste zunächst ein zum Teil doppelt rückverankerter Spundwandverbau eingebracht und 6.000 Kubikmeter Boden – bis zu 5,50 Meter tief – ausgehoben werden.

Um dem neuen Becken den Weser-Lutter-Kanal zuzuführen und abzuleiten, wurden etwa 130 Meter Stahlbetonkastenprofile (Abmessungen 2,50 x 1,20 und 2,00 x 1,50 Meter) eingebaut. Die technische Ausrüstung des Beckens mit Steuerarmaturen und EMSR-Technik war ebenfalls Bestandteil des Auftrages.

Sämtliche Tiefbauarbeiten führte das KÖGEL-Team unter ständiger Begleitung der Kampfmittelsondierung aus. Bei den Aushubarbeiten war eine Baubegleitung durch die LWL-Archäologie für Westfalen (Außenstelle Bielefeld) erforderlich: relevante Funde waren nicht auszuschließen, blieben jedoch aus. Sämtliche Spezialtiefbau- und Erdarbeiten erwiesen sich aufgrund vorhandener Bauwerksreste – wenngleich archäologisch uninteressant – als Herausforderung. Die Abfuhr und Entsorgung der Böden und des Bauschutts erfolgte unter Einhaltung aller Umweltschutzauflagen im Einklang mit den Behörden.

Das sehr enge Baufeld mit wenigen Lagermöglichkeiten machte besonderen logistischen Einfallsreichtum nötig. Eine weitere Herausforderung bestand darin, insbesondere das angrenzende „Gymnasium am Waldhof“ und die Anlieger bestmöglich vor Lärm und Erschütterungen zu schützen. Durch die eingesetzte modernste Gerätetechnik und direkte Kommunikation ist KÖGEL dies gelungen.

  • Auftraggeber:
  • Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld
  • Fertigstellung:
  • 2016
  • Ort:
  • Bielefeld
  • Bereich:
  • Ingenieurbau
  • Tätigkeit:
  • Erstellung eines unterirdischen Regenrückhaltebeckens in städtischer Umgebung.