LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, Wir bei KÖGEL sind überzeugt: Wer Verantwortung erhält, wächst an und mit seinen Aufgaben. Das ist bei uns gelebte Praxis und zahlreiche Erfolgsgeschichten aus unserem Team belegen das – etwa Celina Reker, die als Kalkulatorin ihr Know-how einbringt, Mario Celuch, der sich vom Auszubildenden zum gestandenen Projektleiter entwickelt hat, oder Oberpolier Jörg Focke (S. 38–39). Sie alle stehen beispielhaft dafür, was möglich ist, wenn Menschen Vertrauen und Gestaltungsfreiraum bekommen: Sie übernehmen Verantwortung, bringen sich ein und wachsen daran. Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre der 59. Ausgabe des KÖGEL Dialogs. Herzlichst Verantwortung zu übernehmen, heißt für mich, vorzudenken und Antworten auf Fragen zu finden, die heute so vielleicht noch nicht gestellt werden. Es bedeutet, nicht nur auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren, sondern Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und heute die Weichen für morgen zu stellen. Genau so richten wir unser Unternehmen zukunftssicher aus: Wir entwickeln uns mit neuen Geschäftsbereichen wie Kleffmann und unserem Standort Rhein-Ruhr weiter und handeln proaktiv, um die Bedürfnisse unserer Kunden frühzeitig zu verstehen und ihnen gute Lösungen zu bieten. Ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft ist die Erweiterung unserer Geschäftsleitung: Seit dem 1. Juli 2026 gehört mein Sohn Sebastian Kögel zur Geschäftsleitung unserer Unternehmensgruppe. Damit denken Peter Kögel, Torsten Richter und ich heute schon an morgen. Denn auch wenn wir noch einige Jahre im Unternehmen bleiben, möchten wir die Übergabe an die nächste Generation frühzeitig, gewissenhaft und nachhaltig gestalten. Deshalb haben wir auch den KÖGEL Kader, unser internes Talentprogramm, ins Leben gerufen. Hier versammeln sich junge Kollegen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und unser Unternehmen zukünftig mitzugestalten. So legen wir den Grundstein, Verantwortung zu teilen und Schritt für Schritt weiterzugeben. Wie Sebastian seine neue Aufgabe annimmt und wofür er als Mensch und Führungskraft steht, erfahren Sie im Titelinterview auf den Seiten 36–37. Durch unsere Projekte tragen wir auch gesellschaft- liche Verantwortung und stärken zentrale Bereiche wie Sicherheit, Infrastruktur und Bildung. In Lüdenscheid errichten wir den Rohbau für die neue Hauptfeuer- und Rettungswache und schaffen damit die Basis für schnelle Hilfe im Notfall (S. 6–7). Für die sichere Trinkwasserversorgung in Peine baut unser Ingenieurbau einen großen Trinkwassertiefbehälter (S. 22–23). Und gemeinsam mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Herford sanieren wir drei ehemalige Kasernengebäude zu einem modernen Bildungscampus (S. 10–11).
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