Als Oberpolier im Tiefbau ist Jörg Focke für viele Kollegen eine feste Größe. »Manchmal nennen sie mich den Feuerlöscher, weil ich immer dort bin, wo es brennt«, erzählt er. Früher war er als Polier für einzelne Bauvorhaben zuständig, heute trägt er Verantwortung für mehrere Projekte und Teams zugleich. Doch für ihn bedeutet das nicht, jede Entscheidung selbst zu treffen oder alle Aufgaben an sich zu ziehen. »Ich treffe am Telefon oft die Entscheidung, aber die Umsetzung vor Ort überlasse ich bewusst den Kollegen. Mein Prinzip: Wissen weitergeben, ohne die Arbeit abzunehmen«, so Focke. Sein Ziel ist es, Mut zu machen – auch dann, wenn jemand einmal einen Fehler macht. Besonders wichtig ist ihm, dass alle Teammitglieder zum eigenen Wissen stehen und es auch dann einbringen, wenn es unbequem wird. »Wenn ich mal in Rente gehe, soll mein Wissen nicht verpuffen«, betont er. Verantwortung zu übergeben, heißt für ihn auch, Nein zu sagen, wenn jemand längst eigenständig handeln kann: »Das schaffst du selbst.« JÖRG FOCKE: WISSEN WEITERGEBEN STATT ALLES SELBST MACHEN MARIO CELUCH: VERANTWORTUNG ALS ANTRIEB UND TEAMSPIRIT Mario Celuchs Reise bei KÖGEL begann 2008 mit einer Ausbildung zum Straßenbauer. Ursprünglich war sein Ziel, Polier zu werden. Doch der Prüfungsausschuss bei seiner Abschlussprüfung ermutigte ihn, statt des Meisters das Fachabitur zu machen und anschließend Projektmanagement Bau zu studieren. Gesagt, getan: Mario Celuch änderte seine Pläne. Während des Studiums blieb er KÖGEL in den Semesterferien treu, um mit dem Abschluss in der Tasche in Vollzeit zurückzukehren – heute ist er Projektleiter im Tiefbau. »Ich genieße die Verantwortung«, sagt Mario Celuch. Das nötige Handwerkszeug für die Führung hat er in den letzten zwei Jahren im Talentprogramm KÖGEL Kader an die Hand bekommen – von Ich-Botschaften bis zur Führung unterschiedlicher Menschentypen. » Erst kürzlich, als Tanja-Marie eingestellt wurde, um die Abrechnung für meine Projekte zu übernehmen, wurde mir bewusst, wie viel Verantwortung ich inzwischen trage«, erinnert er sich. Mittlerweile hat er ein eigenes kleines Projektteam, für das er verantwortlich ist.
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