46 IMPULSE DIGITALISIERUNG GEMEINSAM GESTALTEN DER ARBEITSKREIS INFORMATIONSMANAGEMENT, KURZ AKIM, WAR ENDE JUNI BEI KÖGEL BAU IM SCHLOSS OVELGÖNNE ZU GAST. DAS FACHGREMIUM DES HAUPTVERBANDES DER DEUTSCHEN BAUINDUSTRIE E. V. BEFASST SICH MIT DER DIGITALISIERUNG UND OPTIMIERUNG VON GESCHÄFTSPROZESSEN, ELEKTRONISCHEM DATENAUSTAUSCH UND IT-STANDARDS IN DER BAUBRANCHE. THOMAS LISON, IT-LEITER BEI KÖGEL BAU, BLICKT AUF DIE VERANSTALTUNG ZURÜCK. ? Kannst du einmal erklären, was AKIM überhaupt ist? Thomas Lison: Wir sind Mitglied in der Deutschen Bauindustrie. Die Wurzeln von AKIM liegen in einem Softwareprojekt vor vielen Jahren – AKIM war damals der begleitende Partner. Daraus hat sich ein Netzwerk von heute rund 50 Bauunternehmen entwickelt – vom Großkonzern mit über 30.000 Mitarbeitern bis zum Mittelständler wie uns. Jedes Unternehmen ist durch seine IT-Leitung vertreten, man trifft sich regelmäßig und tauscht sich zu aktuellen IT-Themen aus – ob neue Gesetze, neue Technologien oder Marktveränderungen. ? Wie sah das Programm des Treffens aus? Thomas Lison: Am ersten Tag gab es ein World-Café, in dem wir in Kleingruppen Fachthemen diskutiert und die Ergebnisse anschließend vorgestellt haben. Abends folgten eine Stadtführung und ein gemeinsamer Ausklang im GOP. In entspannter Atmosphäre konnten wir die Impulse des Tages gemeinsam vertiefen und uns auch persönlich austauschen. Inhaltlich drehte sich in diesem Jahr alles um das Thema Daten – ein Thema, das auf den ersten Blick unspektakulär klingt, aber im Kern alles betrifft, was wir tun. Früher gab es viele einzelne Systeme, heute geht der Trend zu einem zentralen System, aus dem sich andere Systeme bedienen – da sind wir schon gut aufgestellt. Entscheidend ist dabei die Datenhygiene: Scheidet etwa ein Ansprechpartner aus, muss das überall aktualisiert werden. Auch unterschiedliche Schreibweisen – »Kögel« mit ö oder »Koegel« mit oe – können zu doppelten Datensätzen führen.
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