KÖGEL Dialog | AUSGABE 59 | 10/2026

9 HOCHBAU Opti temporestia in prepelit repuditati de ma ab ipis aliqui sunte volupta volut fugitio ilignienim qui dolorum dit, id que si rehento cus assequi autaepr esendae pediate pratur, ut lab illupisti sus escil magDas Hochbauteam ist an der Umsetzung des Rohbaus beteiligt und kümmert sich um die Erd-, Beton-, Abdichtungs- und Bewehrungsarbeiten inklusive Stahl- und Gerüstbau. Außerdem führt das Projektteam technische Vorleistungen für Abwasser, Trinkwasser, Wärmeverteilung, Elektroeinlagen und Blitzschutz aus. Im Interview gewährt Projektleiter Florian Strehl Einblicke hinter die Kulissen. ? Über welche Dimensionen sprechen wir bei diesem wichtigen Projekt? Die neue Feuerwehrtechnische Zentrale gliedert sich in drei wesentliche Bereiche: einen Büro- und Ausbildungsbereich mit rund 3.500 Quadratmetern über zwei Ebenen, eine Fahrzeughalle mit gut 2.000 Quadratmetern sowie ein Werkstattgebäude mit rund 500 Quadratmetern. Wir sind für die tragende Betonkonstruktion zuständig, auf der im Anschluss der Holzbauer aufbaut. So entsteht ein Hybridbau, der die Vorteile der Baustoffe Beton und Holz miteinander verbindet. ? Welche Bereiche des Gebäudes sind für eure Ausführung des Betonbaus besonders entscheidend? Vor allem die großen Hallenbereiche. Die Fahrzeughalle und die Werkstatt werden eingeschossig, über eine Höhe von rund acht Metern ausgeführt. Das schafft den nötigen Raum für Einsatzfahrzeuge, Technik, Wartung und Materiallogistik. Für den Rohbau bedeutet das: große Spannweiten, hohe Wand- flächen und eine Konstruktion, die dauerhaft belastbar und exakt auf die spätere Nutzung abgestimmt sein muss. ? Gab es Optimierungen im Bauablauf? Ja. Gemeinsam mit den Projektbeteiligten haben wir entschieden, verschiedene Bau- teile in Halbfertigteilbauweise umzusetzen. Halbfertigteile sind vorgefertigte Betonelemente, die auf der Baustelle montiert und anschließend mit Ortbeton ergänzt werden. Für den Bauablauf bedeutet das eine große Zeitersparnis: Viele Arbeitsschritte lassen sich besser vorbereiten, die Montage vor Ort wird strukturierter und die Ausführung ist gut planbar. Gerade bei den hohen Wandflächen zahlt sich diese Vorbereitung aus, weil weniger Schalungsaufwand auf der Baustelle entsteht und die Qualität der Wandflächen sehr gut steuerbar ist. ? Was ist aus baulicher Sicht die größte Herausforderung? Das sind auch die eben genannten acht Meter hohen Halbfertigteilwände. Neben den zuvor aufgeführten Vorteilen bringen diese auch eine gewisse bauliche Komplexität mit: Die Teile müssen sicher transportiert, mit dem Kran präzise positioniert, millimetergenau ausgerichtet und während der Montage zuverlässig gesichert werden. Gleichzeitig müssen Bewehrung, Anschlüsse und spätere Einbauteile sauber vorbereitet sein, damit alles im Zusammenspiel passt. ? Wie ist der aktuelle Stand der Feuerwehrzentrale? Das Bauvorhaben läuft strukturiert und im abgestimmten Zeitrahmen. Wir sind seit Februar vor Ort. Die Fertigstellung ist für das Jahresende geplant. Entscheidend dafür ist die enge Koordination zwischen Planung, Fertigung und Ausführung. Gerade bei einem Projekt mit unterschiedlichen Bauweisen – Beton, Halbfertigteile und Holzbau – müssen Schnittstellen früh geklärt und Abläufe sauber aufeinander abgestimmt werden. ? Was ist für dich das Besondere an diesem Projekt? Vor allem die Kombination der verschiedenen Bauweisen. Neben unserem Rohbauanteil wird ein großer Teil des Gebäudes in Holzbauweise realisiert. Solche Hybridbauweisen gewinnen an Bedeutung, weil sie unterschiedliche Materialien und deren individuelle Stärken gezielt miteinander verbinden. Auch aus Gründen der Nachhaltigkeit setzen gerade öffentliche Auftraggeber vermehrt auf den Baustoff Holz. Für uns ist es spannend zu sehen, wie Beton- und Holzbauteile auf der Baustelle zusammenspielen und welche Erkenntnisse wir daraus für künftige Projekte gewinnen. BAUVORHABEN Feuerwehrtechnische Zentrale PROJEKTLEITUNG Florian Strehl POLIER Thomas Becker 3.500 m² BÜRO- UND AUSBILDUNGSBEREICH 8 m hohe HALBFERTIGTEILWÄNDE 2.000 m² FAHRZEUGHALLE 500 m² WERKSTATTGEBÄUDE Holz trifft auf Beton – das vereint Nachhaltigkeit und Tragfähigkeit. Die neue Feuerwehrtechnische Zentrale besteht aus drei zentralen Bereichen: einem Büro- und Ausbildungsteil, einer Fahrzeughalle und einem Werkstattgebäude.

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