36 TEAM KÖGEL NAME Sebastian Kögel POSITION Mitglied der Geschäftsleitung DAS MACHE ICH IN MEINER FREIZEIT Familie, Freunde, Segeln MEIN LIEBLINGSBAUGERÄT Kettenbagger TEE ODER KAFFEE? Kaffee AM ENDE SIND ES FÜR MICH IMMER DIE MENSCHEN, DIE DEN UNTERSCHIED MACHEN NEUE IMPULSE FÜR DIE KÖGEL UNTERNEHMENSGRUPPE: SEIT DEM 1. JULI 2026 IST SEBASTIAN KÖGEL OFFIZIELL TEIL DER GESCHÄFTSLEITUNG. NEBEN TECHNISCHEM KNOW-HOW UND BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHEM BLICK BRINGT ER VOR ALLEM EINES MIT: DIE ÜBERZEUGUNG, DASS ERFOLG NUR GEMEINSAM GELINGT. Tiefbau wechselte ich in den Hochbau, wo ich als Projektleiter unter anderem beim HDZ in Bad Oeynhausen und in Lübbecke Rohbauten realisierte. Parallel dazu habe ich mich in kaufmännische Themen wie Finanzen, IT und Personal eingearbeitet und an rechtlichen Fragestellungen mitgewirkt. Gemeinsam mit meinem Vater stellte ich mir so eine Art Traineeprogramm für die Geschäftsleitung zusammen, in dem ich Einblicke in alle relevanten Bereiche bekam. Dazu passend habe ich 2022 berufsbegleitend mit einem MBA meinen Master in Wirtschaft abgeschlossen – BWL für Ingenieure, wenn man so will. Seitdem leite ich die Stabsstelle Prozess- und Organisationsentwicklung, zu der im letzten Jahr Lean- und Baumanagement hinzukam. ? Nun bist du seit dem 1. Juli 2026 offizielles Mitglied der Geschäftsleitung der KÖGEL Unternehmensgruppe neben Frank Kögel, Peter Kögel und Torsten Richter. Inwiefern ergänzt ihr euch als Team besonders gut und was zeichnet euch aus? Was uns als Team in jedem Fall ausmacht, ist, dass wir uns unheimlich schätzen und uns sicher sind, dass wir alle immer nur das Beste für das Unternehmen wollen. Frank, Peter und Torsten kennen mich schon mein ganzes Leben lang und ich sie genauso – das verbindet und eint uns und gibt uns das nötige Vertrauen für die enge Zusammenarbeit. Es ist außerdem relativ gut erforscht, dass in Teams unterschiedliche Rollen besetzt sein müssen, damit diese erfolgreich sind. Es braucht wissensorientierte Menschen – die visionär vordenken und Dinge kritisch beleuchten –, handlungsorientierte Menschen – die Pläne umsetzen, Deadlines halten und nach vorne gehen – und kommunikationsorientierte Menschen – die die Weichen stellen, vermitteln und das Team koordinieren. Wir vier mit unseren individuellen Stärken bringen diese Facetten mit, die es braucht, um gute Entscheidungen zu treffen und diese auch Realität werden zu lassen. Im Interview spricht Sebastian Kögel über prägende Kindheitserinnerungen, seinen Weg ins Unternehmen, die Bedeutung von Verantwortung und seine Vision für die Zukunft von KÖGEL. ? Sebastian, KÖGEL begleitet dich schon dein ganzes Leben. Was war dein erster Moment, den du als Kind bewusst mit dem Unternehmen verbunden hast und wann war dann wirklich dein erster Arbeitstag? Einen ganz bestimmten Moment gibt es nicht, aber gerade die großen Baumaschinen haben mich als kleiner Junge natürlich begeistert. An meinen sechsten Geburtstag kann ich mich deshalb noch gut erinnern, den haben wir bei KÖGEL gefeiert und eine Radlader-Rallye veranstaltet – das war wirklich super. Für mich als Kind hingegen eher unverständlich waren die Momente, wenn wir abends an der Firma vorbeigefahren sind und keine Bagger auf dem Platz standen. Da war ich enttäuscht, auch wenn Frank mir erklärte, dass sie auf der Baustelle gebraucht werden. Das war für mich damals keine besonders zufriedenstellende Antwort – heute kann ich das besser einordnen (lacht). Ab 14 Jahren habe ich meine Ferien dann als Schülerpraktikant bei KÖGEL verbracht: In der Werkstatt unterstützte ich das Logistikteam, räumte den Platz auf und durfte Stapler und Radlader bedienen. ? Wie sah dein Weg danach aus? Nach dem Abitur habe ich Bauingenieurwesen studiert – um die Technik, die mich seit meiner Kindheit begeistert, besser zu verstehen. Als Werkstudent konnte ich meine theoretischen Kenntnisse in der Abrechnung im Tiefbau einbringen. Mit dem Abschluss ging es für mich in die Projektleitung, wo ich bei großen Kanal- und Straßenbaumaßnahmen viel lernen konnte – auch, was es heißt, mal ins Schwimmen zu kommen. Das war nicht immer einfach, hat mich persönlich aber enorm weitergebracht und mir mehr Verständnis dafür gegeben, wie herausfordernd der Projektalltag manchmal sein kann. Vom
RkJQdWJsaXNoZXIy NzQ0Mjg=