Neues Bettenhaus
am UKM Marienhospital in Steinfurt
Einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen medizinischen Versorgung im Münsterland leistet derzeit das KÖGEL Hochbauteam um Projektleiter Marko Neugebauer.
Bauherr
UKM Infrastruktur Management GmbH
Einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen medizinischen Versorgung im Münsterland leistet derzeit das KÖGEL Hochbauteam um Projektleiter Marko Neugebauer.
»Jeder kennt die Stärken und Schwächen der anderen und unterstützt sich gegenseitig.«

Im ersten Bauabschnitt wurde der alte Nordflügel des Krankenhauses zurückgebaut. »An seiner Stelle entsteht nun ein moderner, vier geschossiger Neubau mit zentraler Notaufnahme, zwei Pflegestationen sowie Technik- und Logistikflächen«, erläutert Marco Neugebauer. »Zu unserem Leistungsumfang gehören Tiefbauarbeiten, Grundleitungsarbeiten unterhalb und neben dem Gebäude, Rohbau- und Betonarbeiten sowie im weiteren Verlauf die Klinkerfassade«, führt er weiter aus.
Enge Abstimmung zwischen Tief- und Rohbau
Die baulichen Herausforderungen sind vielfältig, wie Marco Neugebauer erläutert: »Die Tiefbauarbeiten stellten zu Beginn eine große Herausforderung dar. Überall gab es Vertiefungen und Versprünge, dazu kamen Grundleitungen unter dem Gebäude. Das machte die Einbringung der Bodenplatte anspruchsvoll und erforderte eine enge Abstimmung zwischen Tiefbau und Rohbau. Inzwischen ist die Bodenplatte eingebracht, und im Kellergeschoss sind die Arbeiten zur Deckenschalung abgeschlossen.«
Übergänge erfordern Fingerspitzengefühl
Fingerspitzengefühl erfordern auch die Übergänge zum Bestandskrankenhaus. »Es müssen drei Anschlussstellen geschaffen werden, was immer herausfordernd ist, weil die Gegebenheiten des Altbaus oft erst während der Bauarbeiten sichtbar werden. Trotz sorgfältiger Planung treten immer wieder unvorhergesehene Situationen auf, die flexible Lösungen erfordern«, so Neugebauer.
Um das Projekt besonders effizient und strukturiert umzusetzen, nahm das KÖGEL Team gezielt Optimierungen vor. »In enger Abstimmung mit dem Bauherrn wurde daher ein Teil der Ortbetonwände auf Halbfertigteilelemente umgestellt«, berichtet der Projektleiter. »Das ermöglicht eine effizientere Ausführung und Taktung: Fertigteile werden geliefert, gesetzt, betoniert und parallel dazu können weitere Rohbauarbeiten erfolgen.«
Lean Management und Teamgeist als Erfolgsfaktoren
Trotz erheblicher wetterbedingter Ausfälle im Winter ist das Projekt zeitlich gut vorangekommen. »Das liegt auch an der konsequenten Anwendung von Lean Management-Prinzipien. Durch kritisches Hinterfragen der Bauabläufe konnte die geplante Bauzeit von ursprünglich elf Monaten auf etwa acht Monate verkürzt werden. Ein zusätzlicher Workshop mit Dominik Schön, der bei KÖGEL für Lean- und Bauprozessmanagement zuständig ist, hat die letzten Optimierungspotenziale gehoben«, so Neugebauer weiter.
Das Besondere an diesem Projekt ist für Marco Neugebauer die enge und eingespielte Zusammenarbeit im Team: »Jeder kennt die Stärken und Schwächen der anderen und unterstützt sich gegenseitig.« Auch die Zusammenarbeit mit dem Bauherrn bewerteter positiv. »Die Kommunikation läuft ausgesprochen gut und trägt maßgeblich zur Motivation im Projektalltag bei«, betont er.