KRH Klinikum Robert Koch
Gehrden

Bauherr
KRH Klinikum Region Hannover

Neue Massstäbe setzen
im Team

40.000 Quadratmeter Deckenfläche, über 3.500 Tonnen Bewehrung: Der Neubau des Klinikum Gehrdens zählt zu den größten Rohbauprojekten in der KÖGEL Firmengeschichte. Maßstäbe setzt das Projekt auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen den Baubereichen Hochbau und Tiefbau.

»KÖGEL BAU hatte durch das Vorprojekt einen sehr positiven Eindruck beim Auftraggeber hinterlassen.«

Mitarbeiter zeigt Daumen hoch
Auch aufgrund der guten Vorarbeit des KÖGEL Tiefbaus konnte sich der Hochbau über den Folgeauftrag beim Klinikum in Gehrden freuen.

Baubesprechung mit
Projektleiterin Katharina

Wir haben einen Wissensvorsprung, denn seit fast einem Jahr führt der KÖGEL Tiefbau in Gehrden vorbereitende Infrastrukturarbeiten für die Hauptmaßnahme aus. Für unseren Folgeauftrag bedeutet das: Wir wissen ganz genau, wo auf dem Baufeld was passiert ist, kennen die technischen und örtlichen Rahmenbedingungen. KÖGEL BAU hatte auch beim Auftraggeber, dem KRH Klinikum Region Hannover, einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

Das Klinikum ist ein viergeschossiges Gebäude mit einer Teilunterkellerung. Hier übernehmen wir die kompletten Rohbauarbeiten. Dazu zählt der Spezialtiefbau, um dem großen Gebäude auf der begrenzten Fläche die benötigte Standfestigkeit zu geben. Hierfür setzen wir 665 Bohrpfähle, in Teilabschnitten Trägerbohlverbau und eine überschnittene Bohrpfahlwand. Zusätzlich führen wir Abbruch-, Erd- und Grundleitungsarbeiten aus. Um das Mauerwerk, den Stahlbeton sowie die erdberührten Abdichtungs- und Dämmarbeiten kümmern wir uns ebenso wie um den Stahlbau zum Anschluss an das Bestandsgebäude. Weiterhin gewährleisten wir die Wasserundurchlässigkeit.

Ganz klar die Vielzahl an Gewerken, die zum Teil parallel laufen – zum Beispiel Abbrucharbeiten, Erdarbeiten und Spezialtiefbau. Zudem gibt es beim Abbruch zeitliche Abhängigkeiten zum Betonbau, die ebenfalls aufeinander abgestimmt werden müssen. Das strukturierte Koordinieren dieser Schnittstellen ist eine spannende Herausforderung. Darüber hinaus schätze ich die gute Zusammenarbeit mit dem Klinikum und unserem großen, motivierten Projektteam.

Im Norden ist das Baufeld breiter, was die Baugrubenerstellung schneller und mit weniger Vorleistung ermöglichte. Außerdem konnten mehrere Gewerke parallel starten. Unterm Strich haben wir durch diese Umstellung ein Vierteljahr Bauzeit gewonnen.

Unser Team ist breit aufgestellt und gleichzeitig spezialisiert – das ist wirklich spannend. Wir haben KÖGEL Experten aus dem Hoch- und Tiefbau an Bord, die das gleiche Qualitäts- und Terminbewusstsein haben und stets das Ziel verfolgen, die beste Lösung zu finden. Das nimmt mir in der Projektleitung für den Rohbau viel Verantwortung ab und gibt mir ein gutes Gefühl.

Genau. Ich bringe meine Stärken bei Dokumentation und Wirtschaftlichkeitsabwicklung ein, wohingegen mein Co-Projektleiter Stephan noch tiefer in der technischen Sichtweise steckt. Unsere beiden Bauleiter Ali und Max sind nach Gewerken aufgeteilt und bekommen jeweils ihr eigenes Aufgabengebiet, für das sie von Anfang bis Ende verantwortlich sind.

Polier Stefan Just ist sehr stark in Arbeitsvorbereitung und Verfahrensumgängen. Er behält auch das große Ganze im Blick. Marcel, der sehr viel Erfahrung im Abbruch hat, betreut diesen Bereich und ist dafür der perfekte Ansprechpartner. Gemeinsam mit Maik kümmert er sich um Aufmaße und ist mit der Vermessung die Schnittstelle von der Baustelle ins Büro.

Besonders freut mich zu sehen, dass inzwischen auch viele jüngere Kollegen ein Projekt, als ihr »Baby« ansehen, Aufgaben eigenverantwortlich betreuen und bestmöglich abwickeln. Das gibt mir als Projektleiterin ein sehr gutes Gefühl, weil ich weiß, dass wir die Verantwortung gemeinsam tragen.

Projektleiterin Hochbau Katharina Ronicke
Katharina Ronicke leitet dieses beeindruckende Großprojekt.

PROJEKTBILDER,
DIE HINTER DIE FASSADE BLICKEN