Das Team aus dem KÖGEL Tiefbau um Projektleiter Jörg Strey realisierte einen sogenannten Retentionsbodenfilter, der Niederschläge in einem Regenüberlaufbecken zurückhält und vor der Einleitung in die Ronceva filtert. »Bislang liefen diese direkt aus dem Becken in den Bach«, weiß Jörg Strey. Die KÖGEL Experten errichteten das Einlaufbauwerk und führten einen Düker aus 2,25 m x 1,00 m großen Rahmenprofilen unter der Ronceva hindurch. »Der anspruchsvollste Teil bestand darin, unterhalb des fließenden Bachs in fünf Metern Tiefe zu arbeiten«, erinnert sich Strey. »Die eigentliche Hauptaufgabe mit dem Bau des Filterbeckens ließ sich für uns gut realisieren«, sagt er.
Tiefbauexperten waren konkurrenzlos
KÖGEL war bei der Ausschreibung der Stadt Lübbecke der einzige Bieter. »Es handelte sich um ein Projekt, das aufgrund der Komplexität nicht jedes Unternehmen umsetzen kann«, begründet Jörg Strey das Fehlen von Mitbewerbern. »Mit Ingenieurbau und Tiefbau waren mehrere Gewerke beteiligt. Zusätzlich befinden wir uns in einem Wasserschutzgebiet, was Präventivmaßnahmen wie das Verlegen einer doppellagigen Dichtungsfolie mit sich bringt«, erläutert er. Bei ähnlichen Projekten in Spenge und Herford konnte sich der KÖGEL Tiefbau das erforderliche Expertenwissen aneignen.
Maßgeschneiderte Lösungen für spezielle Gegebenheiten
Jörg Strey und seine Mannschaft haben die Baustelle gemeinsam mit dem Auftraggeber optimiert, was erfolgreiches, kostengünstiges und effizientes Arbeitern ermöglichte. Speziell war dabei der Einsatz einer Doppeldichtungsfolie im Wasserschutzgebiet. Da dort keinerlei Verunreinigung durchsickern darf, setzte die Stadt Lübbecke auf einen »doppelten Boden«.