Wohn- und Geschäftshaus WEBER 1
Essen

Bauherr
Allbau Management Gesellschaft mbH

VERTRAUENSVOLLE ZUSAMMENARBEIT
BIS ZUR SCHLÜSSELÜBERGABE

Das Großprojekt Weber 1 in Essen markiert einen Meilenstein für den KÖGEL BAU Standort Rhein-Ruhr. Ursprünglich als Rohbauprojekt gestartet, führt das Team den Gebäudekomplex nun als Generalunternehmer bis zur Schlüsselübergabe aus.

»Die offene und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber Allbau hatte einen wesentlichen Anteil daran, dass uns auch die schlüsselfertige Umsetzung übertragen wurde.«

Damit alle Gewerke passend ineinandergreifen, stecken Maik Frehmann, Magnus Lohmann und Jens Malmedy (v. l.) regelmäßig die Köpfe zusammen.

Baubesprechung mit
Projektleiter Maik Frehmann

Den Rohbau des großen Wohn- und Geschäftshauses in Essen haben unsere Hochbaukollegen aus Bad Oeynhausen realisiert und dabei wirklich einen guten Job gemacht. Das hat auch der Bauherr so empfunden. Zu jeder Zeit stand ihm ein fester Ansprechpartner zur Verfügung, der sich um sämtliche Fragen zur Baustelle gekümmert hat. Dadurch entstand der Wunsch, auch im Ausbau mit einem Partnerunternehmen zusammenzuarbeiten, das die Koordination sämtlicher Gewerke übernimmt. Hierfür hat unser Schlüsselfertigbau dann ein neues Angebot erstellt und den Bauherren erneut überzeugt. Mit der Ausführung des Großprojekts wurde unser Team vom Standort Rhein-Ruhr betraut. Das war für uns ein großes Zeichen des Vertrauens.

WEBER1 besteht aus vier Gebäudeteilen: Haus 1 wird vom Standesamt bezogen. Hier entstehen Trausäle, Büroflächen und im Staffelgeschoss ein großer Besprechungsraum. Die Häuser 2 bis 4 sind für insgesamt 51 öffentlich geförderte Zwei- bis Fünf-Zimmer Wohnungen vorgesehen. Im Erdgeschoss des Gebäudekomplexes gibt es zusätzliche Gewerbeflächen, beispielsweise für Gastronomie.

Wir sind im Innenausbau schon weit: Haus 2 ist nahezu fertig, dort starten bald die ersten Abnahmen. Danach folgen Haus 3 und 4, und auch Haus 1 soll bis zum Jahresende abnahmebereit sein. Eine große Aufgabe ist und bleibt die anspruchsvolle Fassade mit verschiedenen Ebenen, Materialien und Versprüngen. Hier hatten wir in der Vergangenheit aufgrund der baulichen Komplexität schon Hürden beim Wärme-Dämm-Verbundsystem zu nehmen. Solche Details erfordern viel Abstimmung und Präzision. Wichtig ist, dass wir eng mit unseren beauftragten Gewerken und dem Auftraggeber zusammenarbeiten, um die vereinbarten Ziele zu erreichen.

Die Koordination ist das A und O: Rund 30 Gewerke müssen perfekt ineinandergreifen, oft sind über 100 Monteure und Handwerker gleichzeitig vor Ort. Jeder muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, damit die Abläufe stimmen. Das erfordert viel Kommunikation– manchmal auch über Sprachbarrieren hinweg –, Kontrolle und schnelle Lösungen, wenn etwas nicht passt. Nur so entsteht aus vielen Einzelleistungen ein funktionierendes Gebäude.

Die Lean-Besprechungen sind für uns enorm hilfreich. Auf den Tafeln im Baucontainer sehen alle am Bau Beteiligten, wann sie dran sind und wie die Abläufe aufeinander aufbauen. Wir teilen die Besprechungen nach Themen auf, etwa Gebäudehülle, Innenausbau oder Technik, um gezielt steuern zu können. So bleiben die nächsten Schritte für alle Gewerke greifbar und wir können flexibel auf Veränderungen reagieren. Zusätzlich zu den Wochenplanungen müssen wir als Gesamtverantwortliche aber auch die großen Fristen aus dem Bau-zeitenplan im Blick behalten. Wenn diese bei den Terminschienen perfekt ineinandergreifen, geht unser Plan auf und wir sind bestens zufrieden.

Solche Aktionen sind für die Stimmung sehr wichtig. Beispielsweise hat die Allbau Kindergartenkinder auf unsere Baustelle eingeladen und wir haben mit den Kleinen Rundgänge, inklusive Messübungen und Teleskoplader-Fahren, veranstaltet. So was macht uns große Freude oder auch unsere kleinen Baustellenfeste, bei denen wir alle Gewerke zum Mittagessen an einem Foodtruck eingeladen haben. Das stärkt das Miteinander und sorgt dafür, dass man sich auch abseits der Arbeit begegnet und noch mal über ganz andere Themen redet.

Projektleiter Maik Frehmann erzählt stolz über das Projekt.

PROJEKTBILDER,
DIE HINTER DIE FASSADE BLICKEN