Aktuelle Projekte aus dem Bereich Bausanierung


Reparatur- und Beschichtungsarbeiten - Halle

Wenn es – direkt oder indirekt – um Nahrungs- oder Lebensmittel geht, sind höchste Standards, umfassendes Knowhow und Materialien mit entsprechender Zulassung unerlässlich. Das Team der KÖGEL Bausanierung war vor Weihnachten und zwischen den Jahren wieder einmal bei der August Storck KG in Halle im Einsatz. Aber nicht etwa zur Süßwarenverkostung.

„Im Dezember, als die Produktion bei Storck wegen Wartungsarbeiten stillstand, haben wir dort mehrere neu errichtete Bühnen und Flächen nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) beschichtet und umfangreiche Reparaturen in unterschiedlichen Gebäuden vorgenommen“, berichtet KÖGEL Projektleiter Musli Kelmeni. In einigen Produktionshallen hatte der Bauherr eine zweite Arbeitsebene installieren lassen. Die sogenannten Bühnen bestehen aus einem Stahlgerüst, das mit Stahlplatten oder auf Gitterrosten gelagerten Alublechen belegt ist. Diese Konstruktion hat bauartbedingt viele Fugen. Aus Nutzungs- und Hygienegründen müssen die Bühnen aber fugenfrei und wasserdicht sein. „Wir haben diese mit einer vom Kunden und uns gemeinsam entwickelten Bodenbeschichtung versehen. Da Schokolade äußerst empfindlich auf Gerüche reagiert und diese sofort annehmen würde, konnten wir nur in der produktionsfreien Zeit tätig werden“, so Musli Kelmeni.

In zwei Räumen waren die Anforderungen besonders hoch: „Boden und teilweise auch Wände mussten chemisch beständig gegen verschiedenste Säuren beschichtet werden. Wichtig war, die Anforderungen nach dem Wasserhaushaltsgesetz in vollem Umfang zu erfüllen. In den Räumen wird viel mit Flüssigkeiten gearbeitet, daher musste eine ausreichende Rutschfestigkeit mit entsprechendem Wasserverdrängungsmaß eingehalten werden“, fügt Musli Kelmeni hinzu. Eine weitere Herausforderung war das schmale Zeitfenster. „Für die hohe Anzahl an Projekten hatten wir nur die 51. und 52. Kalenderwoche zur Verfügung. Um schneller voranzukommen, waren wir mit unserer gesamten Mannschaft der Bausanierung vor Ort.“ Hand in Hand geht’s eben einfacher.

Schnelligkeit war besonders auf einer sogenannten Kochbühne gefordert. Diese wurde mit einem Reaktionsharz aus Polymethylmetactylat (PMMA) beschichtet.“ Dieser Stoff zeichnet sich durch eine sehr kurze Reaktionsphase aus. Je höher die Temperatur, desto schneller reagiert das PMMA. „Bei normalen Raumtemperaturen von 20 Grad haben wir nur ca. 20 Minuten Zeit, das Material zu verarbeiten. Die Bodentemperaturen der Kochbühne lagen aber bei 35 Grad, teilweise
darüber. Da sind unsere Leute im wahrsten Sinne des Wortes ganz schön ins Schwitzen gekommen.“ wusste Musli Kelmeni noch zu berichten.

  • Auftraggeber:
  • August Storck KG, Halle
  • Bereich:
  • Referenzen
  • Tätigkeit:
  • Reparatur- und Beschichtungsarbeiten bei der August Storck KG in Halle