Aktuelle Projekte aus dem Bereich Hochbau


Pears Jüdischer Campus - Berlin

Mit Baustart am 14. Januar 2019 entsteht an der Westfälischen Straße in Berlin eine religionsübergreifende, lebendige Begegnungsstätte – der Pears Jüdischer Campus (www.pjcampus.com). Der Campus wird „offen für alle sein“ und von der Geburt bis zum Erwachsenenleben alles bieten: Kinderkrippe, Kindergarten, Grundschule, Gymnasium, Jugendclub, Sport- und Freizeitzentrum und einen Ort zum Feiern. Zusätzlich zu dem Schul- und Freizeitangebot entsteht hier ein Fort- und Weiterbildungszentrum für Lehrkräfte.

In Kita und Krippe des Gemeindezentrums können Kinder die 14 Gruppen- sowie Musik-und Kunsträumen nutzen. Für Schüler der Jahrgangsstufen eins bis zwölf stehen 19 Unterrichtsräume zur Verfügung. Der Mehrzwecksaal ist auch für Schulsport ausgestattet. Eine eigene Küche versorgt Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter im Speisesaal mit koscheren Speisen und Getränken. Das KÖGEL-Team war sofort fasziniert von der Idee und der außergewöhnlichen Geometrie des Baukörpers. Die Begeisterung über den Auftrag und der Stolz auf das damit verbundene Vertrauen des Bauherrn sind arbeitstäglich auf der Baustelle spürbar. Die Umsetzung der Idee in die Realität liegt voll im Bauzeitenplan. „Unsere Leistungen bestehen aus den Gewerken Abbruch- und Grundleitungsarbeiten, Stahlbeton-, Abdichtungs- und Fassadengerüstarbeiten sowie Stahlverbundträger“, erläutert KÖGEL-Projektleiter Jens Kerl.

Das Gebäude besteht aus sechs Voll- und einem Staffelgeschoss. Bereits fertig und ausgeschalt ist das Untergeschoss. Die Decke über dem Erdgeschoss wurde bis Mitte Mai betoniert. Parallel hat das KÖGEL-Team mit den Außenwänden im ersten Obergeschoss begonnen. Die Realisierung des Bauprojektes genießt ein großes öffentliches und politisches Interesse. Von der Geschwindigkeit im Baufortschritt und Qualität der Ausführung des KÖGEL-Teams überzeugten sich bereits die früheren Bundespräsidenten Christian Wulf und Joachim Gauck. Bundesministerin Katarina Barley und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller sammelten Eindrücke von der Großzügigkeit der Klassenräume. „Die besondere Herausforderung bei den Stahlbetonarbeiten ist die geschwungene, organische Form des Baukörpers“, berichtet Bauleiter Stefan Just. „Das Gemeindezentrum besteht überwiegend aus gekrümmten
Wänden, wandartigen Trägern und abgerundeten Decken. Den Neubau errichten wir als Stahlbetonkonstruktion in Ortbeton. Die Sporthallendecke wird von Stahlverbundträgern abgefangen.“

Für das Richtfest Mitte Oktober plant das KÖGEL-Team mit der fristgerechten Fertigstellung des Rohbaus zum 27. September.

  • Auftraggeber:
  • Chabad Lubawitsch Berlin e.V. Rabbiner Teichtal
  • Bereich:
  • Hochbau
  • Tätigkeit:
  • Errichtung des Rohbaus eines mehrgeschossigen (6 Voll- und 1 Staffelgeschoss) Gemeindezentrums mit Schule, Kita, Küche, Sport- und Mehrzweckhalle.